Regularien Siegfried Kracauer Preis


Der Siegfried Kracauer Preis ist Bestandteil einer von der MFG Filmförderung gestarteten Initiative zur Stärkung der deutschen Kinolandschaft. Die journalistische Auseinandersetzung in Form von Kritiken und Essays ist ein wichtiger Faktor für die langfristige Weiterentwicklung des Kinos und für die Positionierung  zu zukünftigen Herausforderungen. Jährlich werden der mit 3.000 Euro dotierte Preis für Filmkritik und ein Stipendium in Höhe von 12.000 Euro vergeben.


Verbindliche Einreichungsmodalitäten für den Preis Beste Filmkritik und Jahresstipendium 2016/2017


Einreichungen, die nicht den unten genannten Kriterien entsprechen, können leider nicht berücksichtigt werden.

Beste Filmkritik

Prämiert wird die beste Filmkritik des Vorjahres durch eine dreiköpfige, jährlich wechselnde Fachjury aus den Bereichen Kritik, Filmproduktion und Filmverwertung. Die Filmkritiken gehen der Jury in anonymisierter Form unter Tilgung des Namens und des Publikationsortes zu. Von der Einreichung ausgeschlossen sind Essays, Interviews und Festivalberichte.
Zusätzlich können separat auch Bewerbungen für das Stipendium eingereicht werden.

Preisgeld: € 3.000

Der eingereichte Text

  • muss im deutschsprachigen Raum erschienen sein
  • muss in deutscher Sprache verfasst sein
  • muss zwischen 01.03.2015 und 10.05.2016 publiziert worden sein
  • kann aus Print, Online, Hörfunk oder Fernsehen stammen
  • Mindestlänge (Text): 3500 Zeichen
  • Mindestdauer (audiovisuelle Beiträge): 90 Sekunden

Die Bewerbungsunterlagen für die Beste Filmkritik müssen enthalten:

  • ein einzelner eingereichter Text in erkennbar publizierter Form (PDF, Online-Link)
  • Angabe aktueller Kontaktdaten der Bewerber (Vor- und Zuname, E-Mail, Telefon,
  • Mobiltelefon, Postanschrift)
  • bei Einreichung von audiovisuellen Kritiken: akzeptiert werden Files (Format: mp3 / mp4), DVDs und Stick (jeweils drei Exemplare), File zum Download via WeTransfer oder Dropbox, Streaming-File auf Vimeo.
  • Jede Kritik (auch audiovisuelle) muss zusätzlich im Textformat (doc, docx, odt, txt) vorliegen.
  • Bewerber geben ihr Einverständnis, dass im Falle einer Nominierung ihre Bewerbung publik gemacht wird und bemühen sich um eine öffentliche Zugänglichmachung des Textes bzw. stellen den Kontakt zum Rechteinhaber her.
  • Es können auch Dritte Texte für die Beste Filmkritik einreichen, was aus den Unterlagen eindeutig hervorgehen muss. Der Kontakt zum Autor / zur Autorin muss über den Einreichenden hergestellt werden können.
  • Pro Autor / Autorin kann nur ein Text berücksichtigt werden. Bei Mehrfacheinreichung (z.B. durch Dritte) werden die Bewerber durch den VdFK aufgefordert, sich innerhalb einer angegebenen Frist auf einen Text festzulegen.

Die Unterlagen verbleiben beim VdFK. Für die Jury werden die Texte in anonymisierter Form zugänglich gemacht. Audiovisuelle Beiträge werden der Jury in der eingereichten Form übergeben.

Bewerbungsschluss: 15. Juli 2016 (Eingang der vollständigen Unterlagen beim Verband der deutschen Filmkritik e.V.)


Jahresstipendium 2016 / 2017

Vergeben wird ein Jahresstipendium auf Basis einer umfangreichen Bewerbung durch eine dreiköpfige, jährlich wechselnde Fachjury aus den Bereichen Kritik, Filmproduktion und Filmverwertung. Die Bewerbungen für das Stipendium werden nicht anonymisiert.
Zusätzlich können separat auch Bewerbungen für die Beste Filmkritik eingereicht werden.

Ein „sorgenfreies Jahr“ soll die Möglichkeit für hochwertige Kritikerarbeit eröffnen. Das Preisgeld ist gebunden an das Erarbeiten einer umfangreichen Essay-Reihe von sechs, in regelmäßigen Abständen publizierten Folgen (à ca. 12.000 Zeichen) sowie das Schreiben eines regelmäßigen Blogs. Die Essay-Reihe soll sich mit dem Thema „Zukunft des Kinos“ beschäftigen, die Themen der Blogbeiträge sind frei wählbar. Das Stipendium wird zwischen Dezember 2016 und November 2017 in zwölf Monatsraten à 1.000 Euro als Festbetrag ausgezahlt.

Für das Stipendium wurde der FILMDIENST als Medienpartner gewonnen. Details der Veröffentlichung (Termine der Veröffentlichung, exakte Textlänge, redaktionelle Anforderungen) müssen vom Stipendiaten / der Stipendiatin eigenständig besprochen werden.

Die Verwertungsrechte gehören dem VdFK sowie den Stiftern des Preises, der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg sowie der Film- und Medienstiftung NRW (nicht exklusiv, uneingeschränkt, unbefristet und weltweit). Zweitveröffentlichungen an anderer Stelle sind nach Absprache mit dem Medienpartner FILMDIENST und dem Träger des Preises, dem VdFK e.V. möglich.
Die Publikation der Essays sowie das Online-Stellen des Blogs geschieht zusammen mit dem Hinweis: Siegfried-Kracauer-Stipendium durch den Verband der deutschen Filmkritik zusammen mit MFG Filmförderung Baden-Württemberg und Film- und Medienstiftung NRW.

Höhe des Stipendiums: € 12.000

Die Bewerbungsunterlagen für das Jahresstipendium 2016 / 2017 müssen enthalten:

  • drei deutschsprachige Arbeitsproben mit Publikationsnachweis (PDF oder Link)
  • Lebenslauf
  • Motivationsschreiben (mit Bezug zum Thema der Ausschreibung „Zukunft des Kinos“)
  • Je ein Exposé (je 1.000-2.000 Zeichen) für das Essayvorhaben und den Blog

Bewerbungsschluss: 15. Juli 2016 (Eingang der vollständigen Unterlagen beim Verband der deutschen Filmkritik e.V.)


Preisverleihung

Die öffentliche Preisverleihung findet in Anwesenheit der Preisträger und Nominierten am Mittwoch, 9. November 2016 in Köln statt. Rahmen ist der Film- und Kinokongress und der Kinoprogrammpreis NRW.


Kontakt

Ansprechpartner (Einreichungen):
Dunja Bialas, kracauer@vdfk.de, Tel. 0179 / 28 40 279

Einreichungen mit dem Betreff: Siegfried-Kracauer-Preis bis 15. Juli 2016 an kracauer@vdfk.de

Postalisch:

VdFK e.V.,
c/o Dunja Bialas
Wettersteinplatz 3
81547 München

Wir bitten, die Möglichkeit der formlosen Online-Einreichung zu nutzen.