Kinostart: MEIN WUNDERBARES WEST-BERLIN

22.06.2017 | Ab 29. Juni im Kino.


MEIN WUNDERBARES WEST-BERLIN, der Dokumentarfilm von Jochen Hick, startet am 29. Juni in den deutschen Kinos. Er erzählt von der Kaltkriegsfrontstadt West-Berlin und der Entwicklung der dortigen homosexuellen Szene.


Inhalt

Berlin ist heute die queere Hauptstadt Europas und Fluchtpunkt für nicht heterosexuelle Menschen aus aller Welt: offen, vielfältig und ziemlich partytauglich. Die Ursprünge dieses Freiheitsgefühls liegen ausgerechnet in der ehemaligen Mauerstadt West-Berlin. Fast alles, was wir heute als queere Berliner Institutionen kennen – vom Schwulen Museum* über die Siegessäule, das SchwuZ und den Teddy Award bis hin zu den Aids-Hilfen – wurde bereits in West-Berlin auf den Weg gebracht.

MEIN WUNDERBARES WEST-BERLIN nimmt uns mit auf eine schwule Zeitreise: in die 50er und 60er, in denen die West-Berliner zwar noch massiv unter den Einschränkungen und Verfolgungen durch § 175 zu leiden hatten, sich aber dennoch bereits eine lebendige Subkultur mit Szene-Bars und Klubs aufbauen konnten; in die 70er, jene Zeit der bahnbrechenden Emanzipationsbewegungen und gesellschaftlichen Umbrüche; und in die 80er, die geprägt waren von einer Ausdifferenzierung queerer Lebensentwürfe, aber auch den verheerenden Folgen von Aids, die Berlin so heftig trafen wie keine andere deutsche Stadt.

Die Produktion von Galeria Alaska Production lief auf der 67. Berlinale in der Sektion Panorama Dokumente und wurde gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg, dem Deutschen Filmförderfonds, der MFG und der Filmförderung Hamburg Scleswig-Holstein.

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