MFG bietet Zusatzqualifikation „Green Consultant“

Stuttgart | 20.07.2017 | Kostenloser dreitägiger Workshop

Im Rahmen der MFG Green Shooting Initiative wird auch der Einsatz eines „Green Consultant“ finanziell gefördert. Er ist Teil des Produktionsdepartments und soll dazu beitragen, eine ökologisch-nachhaltig orientierte Produktionsweise zu ermöglichen. Der Einsatz eines „Green Consultant“ bei der Herstellung eines von der MFG produktionsgeförderten Films (szenische oder dokumentarische Formate) kann mit bis zu 100 Prozent bezuschusst werden, wobei die Kappungsgrenze bei max. 5.000 Euro liegt.

Der „Green Consultant“ initiiert oder unterstützt maßgeblich bei der Dreh- und Produktionsplanung sowie am Set und in der Postproduktion bis zur Fertigstellung des Films und begleitet das Team während der nötigen Prozesse.

Da es für die Stabsposition des „Green Consultant“ bislang in Deutschland noch keine Ausbildung gibt, soll der von der MFG angebotene Workshop die Möglichkeit einer Zusatzqualifikation bieten. Ziel ist es, Interessierte schon jetzt für ihre Rolle als „Green Consultant“ zu qualifizieren, denn die Einrichtung entsprechender Aus- und Fortbildung wird voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Die von der MFG angebotene Qualifikationsmaßnahme hat zum Ziel, Filmproduktionen zu unterstützen und zu begleiten. Der MFG bereitgestellte Zuschuss für „Green Consultants“ macht einen Einsatz aus Produzentensicht attraktiv, was perspektivisch zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für Absolventen des Workshops eröffnet.

Der Workshop für Filmschaffende, die sich zusätzlich für den Einsatz bei einer ressourcenschonenden Filmproduktion qualifizieren wollen (speziell: Set-Assistenten, Set-Aufnahmeleitung, allg. Produktionsdepartement) unter der Leitung von Sustainability Manager Philip Gassmann
findet vom 15. bis 17. August 2017 in den Räumen der MFG Filmförderung, Breitscheidstraße 4, Stuttgart statt.

Themen sind unter anderem:

•    Planung und Konzeption eines (möglichst) umweltfreundlichen Filmprojekts
•    Identifizierung der „Hotspots“: In welchen Bereichen können am meisten CO2- und weitere Umweltbelastungen reduziert werden?
•    Konkrete Informationen und Tipps zu den neuesten Technologien und Entwicklungen in den unterschiedlichen Gewerken
•    Besuch eines ökologisch-nachhaltig organisierten Sets

Um den Workshop möglichst praxisnah zu gestalten, können gerne eigene Projekte (Projektstatus nicht weiter fortgeschritten als Projektvorbereitung) mitgebracht werden.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis 9. August unter wuerth@mfg.de