Baden-Württemberg mit elf Filmen auf der Berlinale


Vier MFG-geförderte Filme laufen im offiziellen Programm der 67. Berlinale: „Mein wunderbares West-Berlin“ von Jochen Hick im Panorama, „Back for Good“ von Mia Spengler und „Die beste aller Welten“ von Adrian Goiginger in der Perspektive sowie der Animationsfilm „Die Häschenschule – Jagd nach dem goldenen Ei“ von Ute von Münchow-Pohl in der Sektion „Generation Kplus“. In der Reihe „German Cinema – Lola@Berlinale“ werden sechs Spielfilme und ein Dokumentarfilm gezeigt.

„Back for Good“ von Mia Spengler eröffnet die Sektion „Perspektive Deutsches Kino“: Vom Dschungelcamp zum Elternabend: Ex-Reality-TV-Sternchen Angie muss nach dem Entzug wieder bei ihrer Mutter einziehen und sich um ihre pubertierende Schwester kümmern. Die Ludwigsburger Zum Goldenen Lamm Filmproduktion realisierte den Spielfilm mit Kim Riedle und Juliane Köhler mit dem SWR und der Filmakademie Baden-Württemberg. Ebenfalls in der Perspektive wird „Die beste aller Welten“ von Adrian Goiginger gezeigt. Auf wahren Ereignissen beruhend erzählt der Film die Geschichte des siebenjährigen Adrian, der vaterlos im Salzburger Drogenmilieu aufwächst und zeigt auch die tiefe Beziehung zu seiner heroinabhängigen Mutter. Ritzlfilm und Lailaps produzierten das Drama zusammen mit SWR und ORF.

Im „Panorama“ läuft Jochen Hicks „Mein wunderbares West-Berlin“, eine MFG-geförderte Produktion von Galeria Alaska Productions mit dem RBB. Der Dokumentar¬film beschreibt das Traumziel Berlin und geht der Frage nach, inwiefern eine queere Subkultur während der Mauerjahre diese Atmosphäre in Berlin erzeugt hat, die alle suchen, die heute noch hinziehen, aber die immer mehr verschwindet.

„Die Häschenschule – Jagd nach dem goldenen Ei" von Ute von Münchow-Pohl wird in der Berlinale-Sektion „Generation Kplus“ präsentiert. In dem Animationsfilm landet der coole Stadthase Max als unfreiwilliger Passagier eines außer Kontrolle geratenen Modellflugzeugs per Bruchlandung in der altmodischen Häschenschule. Die Akkord Film Niederlassung Waiblingen hat die Produktion mit dem SWR und dem NDR realisiert, die mit Mitteln von FFF Bayern, MFG Baden-Württemberg, Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Filmstiftung NRW, Filmförderungsanstalt, Deutscher Filmförderfonds, Medienboard Berlin-Brandenburg und MEDIA unterstützt wurde.

Außerdem werden in der Reihe „German Cinema – LOLA@Berlinale“ sieben MFG-geförderte Filme präsentiert, die es in die Vorauswahl zum Deutschen Filmpreis 2017 geschafft haben und größtenteils in Baden-Württemberg realisiert wurden. Die Spielfilme „Das kalte Herz“ von Johannes Naber, „Die Blumen von gestern“ von Chris Kraus, „Die letzte Sau“ von Aron Lehmann, „Die Welt der Wunderlichs“ von Dani Levy, „God of Happiness“ von Dito Tsintsadze und „Morris aus Amerika“ von Chad Hartigan sowie der Dokumentarfilm „No Land’s Song“ von Ayat Najafi.