MFG mit sechs Filmen beim Filmfest München


Fünf MFG-geförderte Filme laufen vom 22. Juni bis 1. Juli im Programm des 35. Filmfests München: „Fremde Tochter“ von Stephan Lacant, „Die Vierhändige“ von Oliver Kienle und „Zwei im falschen Film“ von Laura Lackmann in der Reihe Neues Deutsches Kino; außerdem „Die Freibadclique“ von Friedemann Fromm in der Reihe Neues Deutsches Fernsehen sowie „Petzi – Endstation Wüste“ von Johannes Weiland und Carsten Bunte in der Sektion Kurzes für Kleine 5+. Zudem wird „Zuckersand“ von Dirk Kummer, Preisträger des Thomas Strittmatter Preises der MFG, präsentiert.

Stuttgart, 31. Mai 2017: In der Reihe Neues Deutsches Kino läuft Stephan Lacants „Fremde Tochter“, eine MFG-geförderte Produktion der Baden-Badener kurhaus production mit dem SWR. Das Drama erzählt die Geschichte der 17-jährigen Lena, die unverhofft schwanger wird. Der Vater des Kindes ist Moslem – zwei Welten prallen aufeinander. In der gleichen Reihe läuft Oliver Kienles „Die Vierhändige“. Sophie muss darin nach dem tragischen Tod ihrer paranoiden Schwester versuchen, ihr eigenes Leben zu führen. Das Drama ist eine Koproduktion von Erfftal Film- und Fernsehproduktion, Niama Film und Pantaleon Films. In „Zwei im falschen Film“ von Laura Lackmann spielen Laura Tonke und Marc Hosemann ein Liebespaar, das ihren Jahrestag im Kino feiern möchte. Der Kinobesuch entwickelt sich jedoch zur Existenzfrage der Beziehung. Studio.TV.Film produzierte die Komödie zusammen mit dem SWR und WDR. 

„Die Freibadclique“ von Friedemann Fromm ist die filmische Adaption des autobiographischen Romans von Oliver Storz. Darin sehnen sich fünf Freunde im Sommer 1944 in Schwäbisch Hall nach Swing und Bigband-Sound, nach Liebe, Sex und Freiheit. Doch sie können dem Schrecken der Front nicht entkommen. Zieglerfilm Baden-Baden realisierte den Spielfilm mit Jonathan Berlin und Theo Trebs in den Hauptrollen mit dem SWR, NDR, MDR und SR.

Ebenfalls in der Reihe wird „Zuckersand“ von Dirk Kummer gezeigt. Der Film erzählt die Geschichte der beiden Freunde Jonas und Fred in der DDR, die davon träumen, einen Tunnel bis nach Australien zu graben. Die Claussen+Putz Filmproduktion produzierte das Drama zusammen mit Degeto Film, BR und MDR. 2003 wurde Dirk Kummer für sein Drehbuch mit dem Thomas Strittmatter Preis der MFG ausgezeichnet.

In der Sektion Kurzes für Kleine 5+ wird außerdem der Animationsfilm „Petzi – Endstation Wüste“ von Johannes Weiland und Casten Bunte gezeigt. Der Bär Petzi reist mit seinen Freunden fast bis ans Ende der Welt, um dort in einer Dampflok Richtung Wüste zu rollen. Studio Soi aus Ludwigsburg hat den Film und die TV-Serie produziert.