Weltpremiere „Der Krieg in mir"

Am 10. Mai auf dem 34. Internationalen DOK.fest München

Still aus „Der Krieg in mir"
Still aus „Der Krieg in mir" | Heinzefilm

Der MFG-geförderte Kinodokumentarfilm „Der Krieg in mir" ist nach fast 5 Jahren intensiver Arbeit fertig gestellt. Auf den letzten Metern gab es für das Team noch einige kreative Herausforderungen zu meistern. So auch die Fertigstellung der Website und der Trailer, die nun online sind.
 

In Anwesenheit einiger Protagonist*innen und Teammitgliedern wird die Weltpremiere des Films auf dem 34. Internationalen DOK.fest München gefeiert. Die Uraufführung ist am Freitag, den 10.05.2019 um 19.30 Uhr im Atelier 1 der City Kinos München. Im Anschluß an die Vorführung wird es ein Publikumsgespräch geben. Tickets und den Programmhinweis gibt es HIER.

Weitere Aufführungen auf dem Festival finden an folgenden Tagen statt:
Sonntag, 12.05.2019, 20:30 Uhr, Carl-Amery-Saal, Gasteig
Donnerstag, 16.05.2019, 09:30 Uhr, City 3
Freitag, 17.05.2019, 14:00 Uhr, City 3

 

Zum Inhalt des Films: „Schweissgebadet wache ich nachts auf. Immer wieder derselbe Traum. Ich sitze in einem Panzer und schieße auf Menschen. Alle sprechen russisch. Ich bin im Krieg.“ Ausgehend von seinen nächtlichen Kriegsträumen begibt sich der Filmemacher Sebastian Heinzel auf eine Spurensuche nach den Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs in seiner Familie. Er folgt den geheimnisvollen Wegen seiner Großväter von Nordhessen bis nach Russland und entdeckt ungeahnte Verbindungen zu seiner eigenen Geschichte. Gibt es einen unsichtbaren Faden, der ihn selbst seit Jahren nach Osteuropa führt?
Auf seinem Weg trifft der Autor Menschen aus Deutschland, Polen, Weißrussland, Frankreich und der Schweiz, die ähnliche Erfahrungen haben und neue Blickwinkel auf den Umgang mit unserer Vergangenheit werfen. So erzählt der Film über die deutschen Grenzen hinaus von der Generation der heute 35- bis 50-jährigen Kriegsenkel aus Ost und West, deren Leben auf besondere Weise von der europäischen Kriegsgeschichte und den traumatischen Erfahrungen ihrer Eltern und Großeltern geprägt zu sein scheint. Anhand der eigenen Familiengeschichte und der weiterer Protagonisten erforscht der Regisseur, wie einschneidende kollektive Ereignisse wie Flucht, Vertreibung und Völkermord bis in die zweite und dritte Generation hineinreichen. Er zeigt Verflechtungen von Orten, Menschen und Handlungen, die, wenn die Zusammenhänge klar werden, in den Familien Knoten lösen und Veränderungen zulassen.
Vor dem Hintergrund der globalen Flüchtlingskrise und den bedrohlichen internationalen Spannungen erzählt DER KRIEG IN MIR von der Hoffnung der Enkelgeneration auf Heilung und Versöhnung und ist damit ein dringender Appell für den Frieden in Europa.

„Der Krieg in mir" ist eine Produktion von HEINZELFILM, in Ko-Produktion mit  Mira Film,  dem federführenden Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) und dem Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) Das kleine Fernsehspiel. Gefördert wurde die Kinokoproduktion von der MFG Filmförderung Baden-Württemberg, HessenFilm, Film und Medien Stiftung NRW, Bundesamt für Kultur (CH).

 

Quelle: Heinzelfilm

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