Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg

"Das Innere Leuchten" auf der Berlinale

Der MFG-geförderte Dokumentarfilm läuft in der Reihe "Perspektive Deutsches Kino"

Still aus "Das Innere Leuchten" von Stefan Sick | Bild: AMA FILM GmbH

Die Perspektive Deutsches Kino wird volljährig. Seit 18 Jahren widmet sich die Berlinale mit dieser Sektion dem deutschen Filmnachwuchs und unterstützt Talente, die selbstbewusst nach ihrem eigenen künstlerischen Ausdruck suchen.

„Es war eine gute Idee, dem Nachwuchs des deutschen Films gleich zu meinem Amtsantritt vor 18 Jahren mit der Perspektive Deutsches Kino eine eigene Sektion zu widmen. Erst Alfred Holighaus und dann Linda Söffker haben dieses Engagement für den deutschen Film erfolgreich kuratiert“, kommentiert Festivaldirektor Dieter Kosslick die Geschichte der Sektion.

Eine große Leinwand, die aufregende Atmosphäre eines A-Festivals und 500 Leute in einem ausverkauften Premierenkino sind Antrieb, Energie und Rückenwind zugleich. Regisseur*innen wie Sonja Heiss, Thomas Stuber, Nicolas Steiner, Anne Zohra Berrached, Dietrich Brüggemann, Nicole Vögele u.v.a. zeigten hier ihre ersten Werke und viele qualifizierten sich anschließend für den Wettbewerb.

„Wie jedem Anfang wohnt Erstlingswerken ein Zauber inne, den wir zum Leuchten bringen wollen. Hier bei uns beginnt für viele Filmemacher*innen der hoffnungsvolle Weg in die Zukunft des Kinos“, so Sektionsleiterin Linda Söffker.

Die Themen, mit denen sich die jungen Filmemacher*innen beschäftigen, haben sich wenig verändert. Zu Recht geht es immer wieder um die Liebe, um Identität, Freiheit und Selbstverwirklichung. Aber die Geschichten und ihre Protagonist*innen sind im Laufe der Jahre internationaler geworden. Auch die zwölf eingeladenen Dokumentar- und Spielfilme des diesjährigen Programms geben davon Zeugnis.

Einer davon ist der MFG-geförderte Film "Das Innere Leuchten" von Stefan Sick.

Beobachtend erforscht der Dokumentarfilm(Produktion: AMA FILM, Stuttgart) von Stefan Sick den Alltag von Menschen mit Demenz in einer Pflegeeinrichtung und wagt eine poetische Interpretation dieses besonderen Zustands. Eine starke emotionale Nähe zu den Protagonist*innen aufbauend macht der Film deren Blick auf die Welt erfahrbar, offenbart ihre Aura – ihr inneres Leuchten.

 

Quelle: Pressemitteilung der Internationalen Filmfestspiele Berlin vom 8. Januar 2019

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