Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg

Zwei MFG-geförderte Filme in Biberach ausgezeichnet

„Kopfplatzen" und „Zwingli – Der Reformator“

Still aus „Kopfplatzen"
Still aus „Kopfplatzen" | kurhaus production

Die Biberacher Filmfestspiele verleihen „Kopfplatzen“ von Savaş Ceviz den Preis für den besten Debüt-Spielfilm | Der Sonderpreis „Adrian“ für die beste Bildgestaltung geht an den Kameramann Michael Hammon für den Historienfilm „Zwingli – Der Reformator“

Wie schon in den beiden letzten Jahren gewann auch bei den 41. Biberacher Filmfestspielen eine MFG-geförderte Produktion den mit 3.000 Euro dotierten Debütfilmpreis. Die Juroren des Festivals ehrten Savaş Ceviz für seinen Spielfilm „Kopfplatzen“, der die Geschichte eines von Max Riemelt dargestellten, pädophilen jungen Mannes erzählt: „Konsequent, ohne Schwarz-Weiß-Zeichnung zeigt er uns den verzweifelten Kampf eines Menschen, der nicht Täter werden will. Der Protagonist ist gefangen zwischen seinem Ringen um Menschlichkeit und einem kaum kontrollierbaren Trieb. Ein Film, der uns herausfordert. Ein unbequemer, schmerzhafter Film. Ein notwendiger Film.“

„Kopfplatzen“ wurde im Rahmen des Nachwuchsprogramms „Fifty-Fifty“ je zur Hälfte vom Südwestrundfunk und der MFG Baden-Württemberg finanziert und von der Baden-Badener kurhaus production realisiert.

Den “Adrian” für die beste Kameraarbeit bekam der Kameramann Michael Hammon für seine Bildgestaltung des Films “Zwingli - Der Reformator”.

Der Historienfilm „Zwingli – Der Reformator“ von Stefan Haupt erzählt die Geschichte eines ungewöhnlichen Paares von den gesellschaftlichen Umwälzungen im 16. Jahrhundert. Die MFG ist auf deutscher Seite alleiniger Förderer dieser schweizerisch-deutschen Koproduktion der Stuttgarter Eikon mit C Films und SRF Schweizer Radio und Fernsehen, SRG SSR, 3sat Zürich sowie Teleclub.

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