Kurzdoku-Wettbewerb „Liebe in Zeiten von Corona"

20 MFG-geförderte Dokumentarfilme jetzt in der ARD Mediathek und im SWR Kanal auf Youtube

Junges Paar sitzt fernsehend auf blauem Sofa, eingerahmt von großen Topfpflanzen. Im Hintergrund an der Wand hängt ein farbenfrohes, postmodernes Gemälde.
Kim und Paolo im Lockdown | Bild: SWR/Kim&Paolo/Lena Leonhardt

170 Minuten Corona und die Liebe: Zwanzig Kurzfilme von Filmemacher*innen aus Baden-Württemberg erzählen wahre Geschichten über den Ausnahmezustand. Die ganze Bandbreite des Themas entfaltet sich abwechslungsreich, überraschend und emotional packend. Vertreten sind Jung und Alt, Mann und Frau, das dritte Geschlecht, Paare, Gruppen oder Alleinlebende auf ihrem Weg aus der Corona-Krise. Die Filmemacher*innen erzählen über die Liebe in all ihren Erscheinungsformen, in all ihren Facetten: von Nächstenliebe, Partnerschaftsliebe oder von Liebe zur Musik. Es sind Filme, die zeigen, dass es viele unterschiedliche, kreative Wege aus der sozialen Distanz gibt. Die Menschen packen es an, die Filmemacher*innen dokumentieren es. Ein hochbetagtes Langzeitehepaar schwingt in seinen vier Wänden dank Sprachassistentin Alexa das Tanzbein. Junge FSJler erleben ihre Systemrelevanz besonders intensiv. Eine Familie wandert nach Schweden aus, in ihr Bullerbü, aber auch davor macht Corona nicht halt. Die Hotelbesitzerin aus dem Schwarzwälder Forellenhof bringt es so auf den Punkt. „Nach Corona bisch entweder schwanger oder gschiede“.
 

Filme voller Überraschungen, Heiterkeit und Hoffnung

Die eingereichten Filme zeigen, wie kreativ und spielerisch die Filmemacher*innen mit der Themenstellung umgegangen sind. Clemens Bratzler, Programmdirektor Information beim SWR und einer der Initiatoren des Wettbewerbs: „Ich freue mich sehr, dass viele kreative Filmemacher*innen aus Baden-Württemberg in dieser auch für sie schwierigen Zeit die Herausforderung angenommen haben, sich auf das Projekt einzulassen. Die Filme sind Ausdruck der Vielfalt unserer Gesellschaft, stecken voller Überraschungen und bieten lustige, skurrile oder einfach auch berührende Geschichten, die großen Spaß machen. Und sie zeigen das große Potential der Produzent*innen im Land.“ MFG-Geschäftsführer Carl Bergengruen: „Trotz der aktuellen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie sind in kurzer Zeit 20 beeindruckende und ganz unterschiedliche Dokumentarfilme entstanden. Darüber freuen wir uns sehr.“

Zum Projekt

„Liebe in Zeiten von Corona“ ist eine Koproduktion von SWR und der MFG Filmförderung Baden-Württemberg. Ins Leben gerufen wurde dieses Projekt als Ideenwettbewerb unter dem Motto „Liebe in Zeiten von Corona“ in Form einer Ausschreibung. Damit sollte die Dokumentarfilmbranche in Baden-Württemberg unterstützt und eine Plattform für spannende, kreative Inhalte geboten werden. Eine Jury hat die besten Filmkonzepte ausgewählt, getreu dem Motto: „Wir lieben Dokumentarfilme, auch wenn sie kurz sind.“ „Liebe in Zeiten von Corona“ ab 16. Juli in der ARD Mediathek unter https://www.ardmediathek.de/swr/sammlung/liebe-in-zeiten-von-corona-oder-alle-filme/a9oT13ONS5UbSnUJTu7Nt/ und im SWR Kanal auf YouTube, sowie unter https://www.swrfernsehen.de/dokumentarfilm/artikel-kurzdokus-liebe-in-zeiten-corona-100.html. Darüber hinaus am 6. August 2020, 22:45 Uhr im SWR Fernsehen.

 

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