TV-Premiere „Helmut Lachenmann – My Way

Am 6. Dezember 2020 um 8:15 Uhr im SWR | 30 Tage in der ARD-Mediathek verfügbar

Komponist und Autor Helmut Lachenmann mit Gemälde vor sich
Komponist und Autor Helmut Lachenmann | Bild: Debunt Film, Wiebke Pöbel

Der von der MFG Baden-Württemberg geförderte Dokumentarfilm „Helmut Lachenmann – My Way“ von Wiebke Pöpel in Koproduktion mit dem SWR feiert am 6. Dezember 2020 seine TV-Premiere um 8:15 Uhr im SWR und ist im Anschluss 30 weitere Tage in der ARD-Mediathek verfügbar.

Ein Film über den Komponisten Helmut Lachenmann

Der Komponist Helmut Lachenmann, geboren 1935 in Stuttgart, hat in den letzten 50 Jahren die zeitgenössische Musik weltweit geprägt – mit seiner einzigartigen Geräuschmusik, in der Geiger auf dem Holz ihrer Instrumente kratzen, Trompeter mit Backpapier knistern oder auf mit Wasser gefüllten Hörnern gespielt wird. Der sehr persönliche Film nähert sich dieser Musik und seinem Protagonisten auf sinnliche und humorvolle Weise.

Er zeigt Helmut Lachenmann bei der Probenarbeit mit Musikern und Dirigenten. Er lässt uns teilhaben an den Gedankenwelten dieses außergewöhnlichen Künstlers, an den Abenteuern seines kreativen Schaffens – in einer Lebensphase, in der das Ende zunehmend greifbar wird. Vor allem lebt der Film von der einnehmenden Persönlichkeit des Komponisten selbst, der uns mit seiner zugewandten Art, seiner Selbstironie und seinem schwäbischen Humor ans Herz wächst.

Wir erleben Lachenmann bei Proben mit Sir Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern, zu Hause in Leonberg, auf den Spuren seiner Lehrzeit bei Luigi Nono in Venedig und am Opernhaus Zürich, wo seine Oper „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ eindrücklich als Ballett inszeniert wird. Schließlich begleiten wir den Komponisten in sein Refugium hoch über dem Lago Maggiore, an den Ort, an dem all seine Werke bis heute entstehen.

Filmemacherin Wiebke Pöpel

Die Filmemacherin Wiebke Pöpel hat in den letzten 20 Jahren zahlreiche Tanzfilme und künstlerische Dokumentationen in ihrer eigenen Bildsprache entwickelt, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde. Von 2015 bis 2018 realisierte sie die preisgekrönte 7-teilige DVD-Serie „Lachenmann-Perspektiven“ (Produktion Musik der Jahrhunderte, erschienen bei Breitkopf & Härtel). Dabei entstand die Idee zu „Helmut Lachenmann – My Way, ihrem ersten langen Dokumentarfilm.

Förderer

Gefördert wurde das Projekt von der MFG Baden-Württemberg und untersützt von den Berliner Philharmonikern, Musik der Jahrhunderte Stuttgart e.V. und Breitkopf & Härtel.

Quelle: Debunt Film, Wiebke Pöpel

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