MFG-geförderte Filme im Berlinale Programm

„Perspektive Deutsches Kino“ zeigt „Wood and Water“ und „Die Saat“

Der von der MFG in der zweiten Vergabesitzung 2021 in der Postproduktion geförderte Kinospielfilm Wood and Water“ von Jonas Bak feiert am 16. und 18. Juni 2021 in der Sektion „Perspektive Deutsches Kino“ im Rahmen der 71. Berlinale seine Premiere. Die französische Firma Trance Films realisierte in Koproduktion mit Ama Film das Projekt.

Der von der MFG geförderte Spielfilm „Die Saat" von Mia Maariel Meyer, produziert von kurhaus production, wird ebenso in der Sektion „Perspektive Deutsches Kino" gezeigt.

Die Termine in der Übersicht

Wood and Water“ läuft im Berlinale-Programm an folgenden Terminen:

  • Mittwoch, 16. Juni um 21:45 Uhr im Freiluftkino Hasenheide
  • Freitag, 18. Juni um 21:45 Uhr im Freiluftkino Pompeji

„Die Saat" wird an folgenden Terminen gezeigt:

  • Donnerstag, 10. Juni um 21:45 Uhr im Freiluftkino Hasenheide
  • Freitag, 11. Juni um 21:45 Uhr im Freiluftkino Biesdorfer Parkbühne

„Wood and Water“

In Wood and Water tritt Anke (gespielt von der Mutter des Regisseurs, Anke Bak) in den Ruhestand und freut sich auf ein Wiedersehen mit ihren Kindern in den Sommerferien an der Ostsee, dort, wo sie als junge Familie gelebt haben. In letzter Minute muss ihr Sohn Max, der nach Hongkong ausgewandert ist, wegen politischen Protesten seine Reise absagen.
In der Leere des Ruhestands, allein in ihren vier Wänden, fasst Anke den Entschluss, nach Hongkong zu fliegen, um ihren Sohn zu sehen. Während Max noch auf Geschäftsreise ist, quartiert sie sich in seiner Wohnung ein und bewegt sich behutsam durch die rätselhafte neue Welt. Gespräche mit Fremden lassen Anke allmählich ankommen. Sie trifft eine junge Frau, die traurig ist, weil sie Hongkong verlassen muss, begleitet den Concierge aus Max’ Wohnhaus zum Essen und zum Tai Chi, trifft einen Psychiater, einen Wahrsager und einen Sozialaktivisten. Durch die Begegnungen und das Erleben der Stadt kann sie lange aufgebaute Barrieren überwinden und sich freimachen für ein neues Kapitel ihres Lebens.

„Die Saat“

„Die Saat“ ist ein Film über den wachsenden wirtschaftlichen und sozialen Druck in unserer Gesellschaft. Der von Hanno Koffler dargestellte Protagonist Rainer versucht alles, um seiner Familie gerecht zu werden und den Anforderungen in seinem Job als Bauleiter Stand zu halten. Als er sich jedoch zu sehr für seine Kollegen auf der Baustelle einsetzt, kostet ihn das seine Stelle. Er wird vom Bauleiter zum Bauarbeiter degradiert. Während er einerseits mit der persönlichen Demütigung zurechtkommen muss, gerät die Familie durch das nun geringere Einkommen in finanzielle Nöte.

Das Projekt wurde von der Baden-Badener kurhaus production im Rahmen der MFG-Nachhaltigkeitsinitiative Green Shooting realisiert: Ohne Flugreisen, mit Hybridfahrzeugen, unter weitestgehendem Verzicht auf Strom-Generatoren, ausgedruckten Drehbüchern und Tagesdispos. Müll wurde grundsätzlich vermieden, die Teammitglieder mit ökologisch produzierten, mehrfach verwendbaren Stoffmasken ausgestattet. Die pandemiebedingten Einschränkungen haben sich dabei nicht auf das Ergebnis ausgewirkt.

Quelle: Ama Film/Internationale Filmfestspiele Berlin

Mehr Infos:
„Die Saat" im Berlinale-Programm
Programm des Sommer Specials

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