„Midwives“: Weltpremiere auf dem Sundance Film Festival

Ein fulminanter Festivalstart für den MFG-geförderten Dokumentarfilm von Snow Hnin Ei Hlaing, produziert von AMA Film

Still aus dem Dokumentarfilm "Midwives", eine Frau hält ein Baby auf dem Arm vor der Kulisse der untergehenden Sonne Myanmars
Filmstill aus "Midwives" | Bild: Ama Film

Der Dokumentarfilm "Midwives" begleitet zwei Hebammen im Westen Myanmars - eine Buddhistin und eine Muslima. Die von der MFG geförderte Produktion von AMA Film wird am 24. Januar 2022 auf dem Sundance Film Festival seine Weltpremiere in der Sektion Documentary World Cinema Competition feiern. 

UPDATE: Seit Mittwoch, 5. Januar steht nun fest: Das Sundance Film Festival wird auch 2022 in vollständig digitaler Form stattfinden.

Mehr über den Film

Snow Hnin Ei Hlaings Dokumentarfilm begleitet zwei Hebammen im Westen Myanmars - eine Buddhistin und eine Muslima - die ungeachtet ihrer ethnischen Zugehörigkeiten in einer improvisierten Klinik zusammenarbeiten und den Rohingya im Rakhine State medizinische Hilfe leisten. Über fünf Jahre beobachten wir sie bei ihren täglichen Herausforderungen, aber auch bei ihren Hoffnungen und Träumen inmitten eines Umfelds, in dem Chaos und Gewalt stetig wachsen.

Hla und Nyo Nyo leben in einem von Konflikten zerrissenen Land. Hla ist Buddhistin und Inhaberin einer behelfsmäßigen Klinik im Westen Myanmars, wo die Rohingya - eine muslimische Minderheit - verfolgt werden und ihnen grundlegende Rechte verweigert werden. Nyo Nyo ist Muslima und gelernte Hebamme, die in der Klinik als Assistentin und Übersetzerin arbeitet. Obwohl ihre Familie seit Generationen in der Region lebt, werden sie immer noch als Eindringlinge betrachtet. Nyo Nyo ist fest entschlossen, eine zuverlässige Pflegekraft für ihre Gemeinschaft zu werden. Sie ist dabei von Hla ermutigt und herausgefordert, die täglich ihre eigene Sicherheit riskiert.

Snow Hnin Ei Hlaings bemerkenswertes Dokumentarfilmdebüt wurde über fünf turbulente Jahre im Rakhine State in Myanmar gedreht. Der sanfte, unvoreingenommene Blick der Filmemacherin gewährt einen einzigartigen Zugang zu diesen mutigen Frauen, die sich zusammenschließen, um (geborenes) Leben zu schützen. 

Über die Regisseurin

Snow Ei Hlaing arbeitet seit 2006 als freischaffende Regisseurin, Produzentin, Cutterin und Tonfrau in Myanmar. Zuvor absolvierte sie Filmstudien in Myanmar und Deutschland. Ihr Kurzfilm "Burmese Butterfly" wurde auf Filmfestivals in über 20 Ländern gezeigt und "Period@period" wurde als bester Kurzfilm auf dem Wathan Film Festival ausgezeichnet. Der Dokumentarfilm "Midwives" ist ihr Langfilmdebüt.

Quelle: Ama Film

 

Mehr Infos:

„Midwives“ auf dem Sundance

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