MFG-gefördertes Rapperdrama „Rheingold“ feiert Weltpremiere auf dem 30. Filmfest Hamburg

„Lucy ist jetzt Gangster“ eröffnet das parallel stattfindende 20. Michel-Kinderfilmfest

Filmbild aus „Lucy ist jetzt Gangster"
"Lucy ist jetzt Gangster" © Daniel Dornhoefer, INDI Film

Gleich zwei MFG-geförderte Gangster-Stories bei der Jubiläumsausgabe des Filmfests Hamburg, das vom 29. September bis 8. Oktober 2022 stattfindet: Als Weltpremiere wird Fatih Akins neuer, von der MFG produktionsgeförderter Film „Rheingold“ zu sehen sein, der am 27. Oktober deutschen Kinostart hat. Basierend auf der Autobiografie „Alles oder Nix“ erzählt Regisseur Akin das dramatische und abenteuerliche Leben des Musikers, Rappers und Gastronomen Xatar nach, der mit bürgerlichem Namen Giwar Hajabi heißt.

Dramatische Aufs und Abs im Leben eines irakischen Migranten

Hajabis Eltern, die in irakischen Gefängnissen wegen ihrer kurdischen Abstammung gefoltert wurden, flohen Mitte der 80er Jahre aus dem Irak nach Deutschland. Dort beginnt sich der junge Xatar für Hip Hop zu interessieren, durchlebt aber zunächst eine wechselhafte Geschichte als Drogendealer und Krimineller, der einen Goldraub organisiert, um seine Schulden zu begleichen. Nach seiner Inhaftierung steigt er als Komponist und Produzent von deutschem Hip Hop und Rap auf, dessen Erfolge ihn auch zum Unternehmer in Sachen Gastronomie und Mode werden lassen. European Shooting Star 2022 Emilio Sakraya spielt die anspruchsvolle Hauptrolle.

„Rheingold“ ist eine Produktion von bombero international und Warner Bros. Film Productions Germany, in Co-Produktion mit Palosanto Films, Lemming Film und corazón international sowie in Zusammenarbeit mit Pathé; gefördert von Deutscher Filmförderfonds (DFFF), Filmförderungsanstalt (FFA), Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen, MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Medienboard Berlin-Brandenburg und der MFG Baden-Württemberg.

Auch Lucy wird Gangster - beim Kinderfilmfest Michel

Eröffnungsfilm des 20. Kinder- und Jugendfilmfests Michel, das als Teil des Hamburger Filmfests parallel zu diesem stattfindet, ist am 30.09. nachmittags „Lucy ist jetzt Gangster“. Der Kinofilm erhielt Drehbuch- und Produktionsförderung von der MFG Baden-Württemberg. Die Story von Andreas Cordes und Koautor und Regisseur Till Endemann weist durchaus Parallelen zu „Rheingold“ auf, wo ebenfalls aufgrund von Schulden kurzfristig viel Geld beschafft werden muss, ist aber gänzlich anders, nämlich kindgerecht, knallbunt und komödiantisch erzählt und inszeniert:

Die 10-jährige Lucy ist brav, höflich, grundehrlich und würde niemals bei Rot über die Ampel gehen. Und in der Eisdiele ihrer Eltern weiß sie immer genau, welches Eis welchen Kunden glücklich macht. Doch dann geht durch ein Versehen die wertvolle Eismaschine ihrer Familie kaputt und die Schließung der Eisdiele droht! Lucy braucht dringend einen Plan, um ihre Familie vor dem Ruin zu schützen. Der einzige Weg, schnell an Geld zu kommen, ist ein Banküberfall, glaubt sie. Doch wie soll Lucy, die Liebenswürdigkeit in Person, das bloß schaffen?

Der von der Stuttgarter INDI Film-Produktion („Female Pleasure“) zusammen mit Phanta Film/BosBros (Niederlande) und Senator Film, Köln, realisierte Familienfilm entstand im Rahmen der Initiative „Der besondere Kinderfilm“ (Partner: SWR, NDR) und hatte seine Weltpremiere im Frühsommer auf dem internationalen Kinderfilmfestival im tschechischen Zlìn. „Lucy ist jetzt Gangster“ ist gefördert von HessenFilm, Film und Medien Stiftung NRW, der Filmförderungsanstalt (FFA), der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Creative Europe MEDIA, Eurimages und der MFG Baden-Württemberg.

Quelle: Hamburger Filmfest, INDI Film, MFG

 

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Hamburger Filmfest

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