LETsDOK – 6. Bundesweite Dokumentarfilmtage

Die von der MFG unterstützte Reihe läuft in Baden-Württemberg noch bis Ende Oktober.

Die beiden Männer stehen vor einem Kino-Eingang an dem die Harraga-Premiere angekündigt wird. Sie zeigen beide auf das Schild.
"Harraga"-Regisseur Benjamin Rost (links) und Protagonist Imad Faiz bei der Filmpremiere in Regensburg 2024. | © Benjamin Rost
| Stuttgart - Besigheim - Marbach - Schorndorf

Das von der MFG unterstützte LETsDOK-Programm in Baden-Württemberg startete erfolgreich am 28. September und bringt noch bis 29. Oktober Filme mit Gespräch in Kinos und an Sonderspielorte. Im Programm finden sich auch einige MFG-geförderte Filme wie “Harraga” und “Born to Fake”. Thematische Schwerpunkte des diesjährigen Programms in Baden-Württemberg sind IDENDITÄT und FÄLSCHUNG. Das BaWü-Programm setzt auf die Kombination von Kurzfilm und Langfilm, um ein Thema von mehreren Seiten anzugehen. Bei den Kurzfilmen sind fiktionale und dokumentarische Formate dabei, u.a. von Filmstudent*innen der staatlich anerkannten Merz Akademie - Hochschule für Gestaltung, Kunst und Medien Stuttgart sowie Nachwuchsfilmemacher*innen aus dem ganzen Bundesgebiet.

Starke LETsDOK-Standorte: Stuttgart, Besigheim, Ludwigsburg, Schorndorf und Marbach

In Baden-Württemberg finden auch nach der bundesweit angesetzten Planung noch weitere Termine Ende Oktober statt (28.10., 20.30 Uhr im Atelier am Bollwerk in Stuttgart sowie 29.10., 19.30 Uhr im Caligari-Kino Ludwigsburg : “Manche mögen's falsch”, jeweils mit Filmgespräch mit Regisseur Stanislaw Mucha). Ein weiteres Highlight ist die Veranstaltung am 14. Oktober im TreffQ Marbach für Schülerinnen und Schüler mit Regisseur Benjamin Rost und dem brandneuen MFG-geförderten Film “Born to fake”. Der Programmpunkt setzt die Reihe vom Vorjahr zum Thema “Medien erzeugen Echokammern – Demokratie mitgestalten” fort und ist damit die dritte Veranstaltung auch zum Thema Medienanalyse und Medienkompetenz. Der Film läuft am 12. Oktober als Sneak Preview und mit Vorfilm auch im Kino Kleine Fluchten in der Manufaktur Schorndorf, dann mit Regisseur Erec Brehmer (der im Regie-Duo mit Benjamin Rost arbeitete).

Die Reihe engagiert sich in diesem Jahr auch mit Filmen zu Flucht und Migration und deren Ursachen: “HARRAGA – die, die ihr Leben verbrennen” läuft mit Vorfilm am 8. Oktober im Kino Kleine Fluchten in der Manufaktur Schorndorf und anschließendem Filmgespräch mit Regisseur Benjamin Rost und “Kein Land für Niemand” wird am 15. Oktober im Luna Lichtspieltheater in Ludwigsburg zu sehen sein, veranstaltet von den Kinokult Programmkinos Ludwigsburg und der DFG-VK (Gruppe Ludwigsburg) mit den starken Partnern SARAH-Seenotrettung, DemoZ, Ökumenischer Arbeitskreis Asyl Ludwigsburg und LETsDOK. Daran anschließend findet ein Podiumsgespräch statt. Die Filme zeigen dabei auch Lösungsansätze und schaffen durch ihre starken Protagonist*innen Lichtblicke.

Nicht fehlen darf bei LETsDOK Ba-Wü ein Film zu Kunst und Kunstverständnis. Erneut kooperieren die Veranstalter bei der Reihe DOK Premiere des Hauses des Dokumentarfilms zusammen mit dem Kinokult in Ludwigsburg (Caligari Kino) und dem Arthaus Filmtheater Stuttgart (Atelier am Bollwerk) beim Film “Manche mögen's falsch” von Stanislaw Mucha. Er greift das Thema IDENDITÄT und FÄLSCHUNG auf humorvolle Weise auf und schließt die Dokumentarfilmtage 2025 in Baden-Württemberg ab. 

Quelle: LETsDOK
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