Neun MFG-geförderte Filme bei den Biberacher Filmfestspielen 2025.

Der künstlerische Leiter Douglas Wolfsperger präsentiert ab 29.10. auch „Babystar“, „Holy Meat“ und „Cyberpunk Romance“ vor ihren Kinostarts.

Filmszene aus "Babystar" von Regisseur Joscha Bongard. | © LiseLotte Films
| Biberach

Im Programm der 47. Biberacher Filmfestspiele, die vom 29. Oktober bis 2. November stattfinden, finden sich ungewöhnlich viele MFG-geförderte Produktionen, die nach ihren Weltpremieren auf den großen Festivals in Toronto, Zürich und München größtenteils erstmals in Baden-Württemberg zu sehen sind: das Social Media-Drama „Babystar“, die Dokumentation über mediale Fälschungen „Born to Fake“, das Science Fiction-Drama „Cyberpunk Romance“, die Literaturverfilmungen „Der Schimmelreiter“ und „Stiller“, die Satire „Holy Meat“, das Pubertätsdrama „Missing*Link“, den Dokumentarfilm „Kinoleben – Das Tübinger Arsenal“ und den Kinder-Animationsfilm „Pumuckl – Das große Missverständnis“. 

Das diesjährige Biberacher Programm umfasst mehr als 50 Filme in den Kategorien Spielfilm, Debüt-Spielfilm, TV-Film, Dokumentarfilm, mittellanger Film und Kurzfilm und wird zum zweiten Mal vom Künstlerischen Leiter Douglas Wolfsperger verantwortet: „Nach meinem Einstand im vergangenen Jahr blicke ich mit großer Vorfreude auf die bevorstehenden Biberacher Filmfestspiele“, so der Künstlerische Leiter Douglas Wolfsperger. „Unser Programm vereint wieder ein breites Spektrum des aktuellen deutschen Filmschaffens – mit starken, gesellschaftlich relevanten Geschichten, die reichlich Diskussionsstoff bieten. Besonders freue ich mich auf den direkten Austausch der Filmschaffenden mit dem Publikum – der persönliche Dialog bleibt das Herzstück unseres Festivals.“

Nastassja Kinski ist Ehrengast der Biberacher Filmfestspiele

Die Eröffnung und die Gala finden in diesem Jahr in der Stadthalle Biberach statt. Mit einem starken und atmosphärischen Auftakt starten die Biberacher Filmfestspiele am Mittwoch, 29. Oktober, mit der Premiere von „Sternstunde der Mörder“ – einem historischen Thriller nach dem Roman des tschechischen Autors Pavel Kohout (94) unter der Regie von Christopher Schier (Drehbuch: Klaus Burck und Florian Plumeyer). Ein thematischer Schwerpunkt widmet sich dem Thema Familie – mit Filmen wie „Mothers Baby“ (Regie: Johanna Moder), „Welcome Home Baby“ (Regie: Andreas Prochaska), „Das verschwundene Kind“ (Regie: Sabine Bernardi), „Missing*Link“ (Regie: Michael Baumann) oder „Babystar“ (Regie: Joscha Bongard).

Ein ganz besonderer Höhepunkt erwartet das Publikum am Sonntag, 2. November: Schauspiel-Ikone Nastassja Kinski wird mit dem Ehrenbiber ausgezeichnet. Mit unvergesslichen Rollen in internationalen Meisterwerken wie „Paris, Texas“, „Tess“ und „One from the Heart“ wurde sie zu einem der bekanntesten Gesichter des Kinos. Über Jahrzehnte hinweg hat sie mit Vielseitigkeit, Ausdruckskraft und einer einzigartigen Präsenz die Herzen eines weltweiten Publikums erobert. Mit der Verleihung des Ehrenbibers würdigen die Biberacher Filmfestspiele ihre herausragende Bedeutung für das internationale Kino. 

Die MFG-geförderten Filme im Festival

Quelle: Biberacher Filmfestspiele
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