Wie die FFA berichtet, wurden im Rahmen einer einmaligen Übergangsförderung 1,8 Millionen Euro für vier Filmprojekte bewilligt – drei Spielfilme und ein Animationsfilm, darunter neue Werke von Katja von Garnier und Adina Pintilie sowie die Verfilmungen der Reihen „Paluten“ und „Zippel“. Ebenfalls teilt die FFA mit, dass die Jury für Entwicklungsförderung in zwei Sitzungen insgesamt 877.500 Euro für 26 Projekte vergeben hat: 13 Drehbücher und 13 Treatments. Unter den geförderten Drehbüchern der dritten Sitzung befinden sich neue Projekte von Christian Petzold („Böse Geister“), Fabian Stumm („Die Entfernung“) und „Okhee“ von Hyojoo Yang.
In der dritten Kinoförderrunde 2025 wurden laut FFA 54 Projekte mit rund 2,9 Mio. Euro unterstützt, darunter 46 Maßnahmen zur Modernisierung von Technik, Ausstattung, Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit sowie die Neuerrichtung des Kinos Arsenal am neuen Berliner Standort. Die FFA weist darauf hin, dass Anträge für die erste Förderrunde 2026 bis zum 4. Dezember 2025 über das FFA-Serviceportal möglich sind; bis 3. Dezember kann außerdem die neue kulturelle Kinoförderung „Liebling Kino – Die Kinoprogrammprämie des Bundes“ beantragt werden.
Abschließend informiert die FFA darüber, dass die Jury für Dokumentarfilme in ihrer zweiten Sitzung 1.696.500 Euro an 14 Projekte vergeben hat. Thematisch befassen sich mehrere Projekte mit Musik als Kraftquelle in schwierigen politischen oder sozialen Kontexten, außerdem mit Menschenrechten, gesellschaftlichen Umbrüchen, Fotografie und künstlerischen Perspektiven.
Top-25-Ticketverkäufe aufgeschlüsselt
Die FFA veröffentlicht zum Jahresende eine Auswertung der Top-25-Filmtitel des ersten Halbjahres 2025. Laut FFA enthält die Studie umfassende soziodemografische und filmspezifische Daten zu den Kinobesuchen, darunter Besuchsmotive, Altersstrukturen sowie Informationen zu Haushaltsgrößen und Berufsgruppen. Wie die FFA mitteilt, gehören vier deutsche (Ko-)Produktionen zu den Top-Titeln: „Wunderschöner“, „Die drei ??? und der Karpatenhund“, „Der Spitzname“ und „Ein Mädchen namens Willow“.



