Das Animationsabenteuer „Der letzte Walsänger“ kommt am 12. Februar 2026 in die Kinos. Der Verleih Little Dream Pictures erhält dafür 135.000 Euro Verleihförderung von der Filmförderungsanstalt des Bundes FFA. Der Film erzählt die Geschichte des jungen Buckelwals Vincent, Sohn des letzten Walsängers. Dessen magischer Gesang besitzt die Kraft, die Ozeane zu schützen. Nach einem Unfall verschwinden Vincents Eltern in den Tiefen des Meeres. Jahre später taucht aus dem schmelzenden Eis ein uraltes, böses Wesen auf, das die Unterwasserwelt bedroht. Um die Ozeane zu retten, muss Vincent seine Herkunft annehmen und sein eigenes Lied finden. Unterstützt wird er dabei von Walter, einem besorgten Putzerfisch, und Darya, einem vorlauten Orca.
Der Animationsfilm von Reza Memari wurde von der MFG gefördert und kürzlich beim SCHLiNGEL Medienfestival in der Sektion Kinderfilm mit dem „Club of Festivals“ ausgezeichnet. Er entstand im Rahmen der Initiative „Der besondere Kinderfilm“; eine Fortsetzung ist bereits in Planung.
Weitere geförderte Kinostarts
Neben „Der letzte Walsänger“ erhalten auch weitere Spiel- und Dokumentarfilme Verleihförderung. İlker Çatak bringt mit dem gesellschaftlich relevanten Drama „Gelbe Briefe“ (Kinostart: 5. März 2026) nach „Das Lehrerzimmer“ erneut einen eindringlichen Film ins Kino. Ebenfalls startet Ulrich Köhlers Drama „Gavagai“ am 30. April 2026.
Mit Unterstützung der kulturellen Verleihförderung kommt außerdem der letzte Film des 2024 verstorbenen Regisseurs Wolfgang Becker in die Kinos: In der Komödie „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ (11. Dezember 2026) spielt Charly Hübner einen Videothekenbesitzer, der unerwartet zum Helden wird.
Im Dokumentarfilmbereich wurden unter anderem „Germaine Acogny – Die Essenz des Tanzes“ (24. Februar 2026) von Greta-Marie Becker, ein Porträt der senegalesischen Tanzikone, sowie Isa Willingers Film „No Mercy“ (5. März 2026) über nonkonformes weibliches Filmschaffen gefördert.



