Die internationale Nachwuchskampagne FACE TO FACE WITH GERMAN FILMS geht 2026 in ihre elfte Runde. Seit 2016 präsentiert German Films mit dem Format herausragende Filmschaffende aus Deutschland und stärkt deren internationale Sichtbarkeit. Auch in der kommenden Ausgabe rückt die Initiative sieben außergewöhnliche Persönlichkeiten in den Fokus, die die Vielfalt und Innovationskraft des deutschen Kinos widerspiegeln, wie German Films mitteilt.
Dieses Jahr: Zwei MFG-Talente unter den ausgewählten Filmschaffenden
Mit Joscha Bongard und Bayan Layla sind in diesem Jahr zwei Nachwuchstalente vertreten, die an MFG-geförderten Filmen maßgeblich beteiligt waren.
Der Regisseur Joscha Bongard, Absolvent der Filmakademie Baden-Württemberg, hat den MFG-geförderten Spielfilm „Babystar“ inszeniert. Der Debütfilm feierte seine Weltpremiere beim Toronto International Film Festival, wurde bereits auf verschiedenen Festivals gezeigt und konnte bereits vor seinem Kinostart im kommenden Frühjahr Auszeichnungen gewinnen – zuletzt bei der Filmschau Baden-Württemberg den Preis für den besten Spielfilm.
Ebenfalls Teil der Auswahl ist die Schauspielerin Bayan Layla, die in der Hauptrolle im MFG-geförderten Spielfilm „Elaha“ (Regie: Milena Aboyan) zu sehen ist. Für ihre Leistung in dem gleichnamigen Film wurde sie vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem New Faces Award 2023, dem Götz George Preis 2023 sowie einer Nominierung für den Deutschen Filmpreis 2024.
Neben Bongard und Layla gehören zur Auswahl von "FACE TO FACE WITH GERMAN FILMS 2026 – The Filmmakers" außerdem der Schauspieler Enzo Brumm, die Regisseurin und Autorin Anna Roller, Regisseurin Isa Willinger, die Kamerafrau Lotta Kilian sowie Makeup Artist Lydia Geissler. Sie treten damit in die Fußstapfen zahlreicher heute international etablierter Filmschaffender wie Sandra Hüller, Burhan Qurbani oder Tom Schilling, die alle seit dem Start der Kampagne im Jahr 2016 in unterschiedlichen Ausgaben dabei waren, wie German Films mitteilt.
Mit der Kampagne unterstreicht German Films erneut seinen Anspruch, die kreativen Stimmen des deutschen Films weltweit sichtbar zu machen. „Jede und jeder der ausgewählten Filmschaffenden steht für den Innovationsgeist, der das Kino voranbringt“, betont German-Films-Geschäftsführerin Simone Baumann.
Am 16. Februar 2026 wird German Films während der Berlinale die diesjährigen Teilnehmer*innen im Rahmen einer von German Films organisierten Podiumsveranstaltung vorstellen.


