Weiterbildungsprogramm Atelier Ludwigsburg-Paris für junge Filmschaffende - Jetzt bewerben!

Zwischen Ludwigsburg und Paris: Europas Filmnachwuchs vernetzt sich. Weiterbildung für Produzentinnen und Verleiherinnen mit internationalem Fokus. Bewerbungsfrist ist der 1. Juni 2026.

Auf dem Foto sieht man den Vorplatz der Filmakademie Ludwigsburg, ein niedriges langgezogenes Backsteingebäude mit einem aufgespannten Sonnensegel im Vordergrund.
Filmakademie Ludwigsburg | © Atelier Ludwigsburg-Paris
| Ludwigsburg / Paris / London

Das einjährige Programm Atelier Ludwigsburg-Paris richtet sich an junge europäische Produzent*innen und Verleiher*innen, die ihre Karriere im internationalen Filmgeschäft entwickeln wollen. Die praxisnahe Weiterbildung vermittelt umfassende Kenntnisse entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von Stoffentwicklung über Finanzierung und Produktion bis hin zu Verleih, Vertrieb und Marketing im europäischen und globalen Kontext.

Ergänzt wird das Curriculum durch aktuelle Branchenthemen wie Künstliche Intelligenz im Film, Green Producing sowie Soft Skills, etwa im Bereich Konfliktmanagement. Ziel ist es, Teilnehmende gezielt auf Tätigkeiten in internationalen Produktionen vorzubereiten.

Das Programm kombiniert Seminare, Vorträge und Fallstudien, die von erfahrenen Branchenexpert*innen gestaltet werden. Diese geben konkrete Einblicke in ihre berufliche Praxis und vermitteln anwendungsorientiertes Wissen.

Struktur, Netzwerk, Praxis

Ein zentraler Bestandteil des Programms ist die enge Verzahnung von Theorie und Praxis. Den Abschluss bildet eine binationale Kurzfilmproduktion, die in Zusammenarbeit mit ARTE und SWR entsteht. Produziert wird an der Filmakademie Baden-Württemberg oder an La Fémis in Paris.

Ein wesentliches Ziel des Ateliers ist der Aufbau eines dauerhaften europäischen Netzwerks junger Filmschaffender, das über die Programmlaufzeit hinaus Bestand hat. Grundlage hierfür ist die intensive Auseinandersetzung mit der deutschen und französischen Filmindustrie sowie den jeweiligen kulturellen Arbeitsweisen.

Geleitet wird das Programm von Prof. Roman Paul und Prof. Gerhard Meixner (Razor Film) auf deutscher Seite sowie Pierre-Yves Jourdain auf französischer Seite.

Über die Bewerbung

Die Bewerbungsfrist für den Jahrgang 2026/2027 endet am 1. Juni 2026. Das Programm richtet sich an Bewerber*innen bis 30 Jahre, die ein Studium abgeschlossen und bereits praktische Erfahrungen in der Film- und Medienbranche gesammelt haben.

Auch Absolvent*innen anderer Fachrichtungen – etwa Jura, Betriebswirtschaft oder Geisteswissenschaften – sind angesprochen, sofern sie in der Filmwirtschaft tätig sind und ihre Kenntnisse gezielt vertiefen möchten. Bewerbungen können auf Englisch eingereicht werden, Deutsch- und Französischkenntnisse sind erwünscht und werden im Programmverlauf weiter ausgebaut.

Internationale Bewerbungen sind ausdrücklich möglich, auch aus Ländern außerhalb des MEDIA-Unterprogramms der EU. Damit öffnet sich das Atelier bewusst für globale Perspektiven im europäischen Filmmarkt.

Die Teilnahmegebühr beträgt 1.500 Euro. Hinzu kommen etwa 3.400 Euro für Unterbringungskosten während der verschiedenen Programmstationen. Änderungen im Ablauf bleiben vorbehalten.

Quelle: Filmakademie BW, La Fémis

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