DOKVILLE 2026: Demokratie unter Druck - Ist unsere Zivilgesellschaft am Ende?

Das Haus des Dokumentarfilms veranstaltet den jährlichen Dokumentarfilmtreff DOKVILLE. Der Branchenkongress diskutiert in seiner diesjährigen Ausgabe die Gefahrenpotenziale, denen die Demokratien der Gegenwart zunehmend ausgesetzt sind.

Die Keyvisiuals von Dokville 2026 in weißer Schrift mit schwarzem Hintergrund.
Dokville 2026: Demokratie unter Druck. | © Haus des Dokumentarfilms
| Stuttgart

Das Haus des Dokumentarfilms – Europäisches Medienforum Stuttgart e.V. veranstaltet seit 2005 den jährlichen Dokumentarfilmtreff DOKVILLE. Der Branchenkongress diskutiert in seiner diesjährigen Ausgabe die Gefahrenpotenziale, denen die Demokratien der Gegenwart zunehmend ausgesetzt sind, und fragt: Ist unsere Zivilgesellschaft am Ende?

Zu den Speaker*innen, die zu diesem Thema Impulse geben, gehört als Eröffnungsredner Prof. Dr. Joachim Gauck, Bundespräsident a. D., Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal, die Leiterin des ARD Studios Istanbul/Teheran Katharina Willinger, der Regisseur Stephan Lamby, die Medienmanagerin Nathalie Wappler (Vorsitzende Medienrat) und Paul Ronzheimer von BILD.

Weitere Gäste sind der Regisseur Wim Wenders, der Musiker Sebastian Krumbiegel, die Politik-Expertin Paulina Fröhlich, Tübingens OB Boris Palmer, die Ko-Fraktionsvorsitzende der Grünen/EFA im Europäischen Parlament Terry Reintke sowie der ehemalige EU-Kommissar Günther Oettinger. Alle Gäste aus Medien und Politik sowie das vollständige Programm sind unter diesem Link zu finden.

Neben Debatten und Talk-Runden bietet DOKVILLE wie auch in früheren Jahren Case Studies von dokumentarischen Arbeiten. Zum dritten Mal beinhaltet der Branchentreff außerdem das MFG-geförderte Pitch-Format „Speed-Dating“, bei dem Regisseur*innen die Möglichkeit haben, neue Projekte und Projektideen den angereisten Senderredaktionen vorzustellen.

Als Stuttgarter Veranstaltungspartner des Hauses des Dokumentarfilms lädt das Haus der Geschichte Baden-Württemberg am 17. Juni zu einem Special Screening mit Filmgespräch ein. Gezeigt wird bei freiem Eintritt „Der Helsinki Effekt“, eine historische Kino-Doku, die auf so lehrreiche wie unterhaltsame Weise erzählt, wie es am 1. August 1975 zur Unterzeichnung der Schlussakte von Helsinki kam. Anmeldung für das Special Screening im Haus der Geschichte: veranstaltungen@hdgbw.de. Teilnehmende für DOKVILLE können sich unter folgendem Link akkreditieren: Akkreditierung. Zugelassen ist nicht nur Fachpublikum. Für Studierende gilt eine ermäßigte Gebühr. 

Quelle: Haus des Dokumentarfilms
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