Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg

MFG@Berlinale

Sieben MFG-geförderte Spielfilme laufen auf den 68. Internationalen Filmfestspielen Berlin vom 15. bis zum 25. Februar 2018.

„IN DEN GÄNGEN“ von Thomas Stuber und „MEIN BRUDER HEIßT ROBERT UND IST EIN IDIOT“ von Philip Gröning laufen im Wettbewerb der 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin.

Im Spielfilm „IN DEN GÄNGEN“ nach einer Erzählung von Clemens Meyer spielen Sandra Hüller („Toni Erdmann“), Franz Rogowski („Victoria“) und Peter Kurth („Babylon Berlin“) drei Mitarbeiter in einem Großmarkt. Christian (Rogowski) ist der Anfänger und räumt die Waren ein. Im Gang nebenan arbeitet Marion (Hüller), die Christian auch mag, doch sie ist verheiratet – mit einem Schläger. Trotz allem geben sich die beiden Halt in einem Leben, das außerhalb des Großmarkts kaum auszuhalten ist. Doch drinnen gehört ihnen die Welt. Der Spielfilm wurde von der Ludwigsburger Sommerhaus Filmproduktion in Zusammenarbeit mit dem MDR, Arte, SWR, HR, Departures Film, Rotor Film sowie mit Fördermitteln der Mitteldeutschen Medienförderung, der MFG Baden-Württemberg, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Medienboard Berlin-Brandenburg und dem Deutschen Filmförderfonds DFFF hergestellt und unter anderem in Karlsruhe gedreht.

Ebenfalls seine Weltpremiere im Wettbewerb der Berlinale feiert der Spielfilm „MEIN BRUDER HEIßT ROBERT UND IST EIN IDIOT“ von Philip Gröning. Die Zwillinge Robert und Elena bereiten sich im Sommer auf Elenas Abiturarbeit vor. Ein Wochenende über Inzest und Philosophie, über die Zeit, die Natur und das Denken. Die Philip Gröning Filmproduktion hat den Film mit dem WDR, BR und Bavaria Pictures realisiert und wurde mit Mitteln des Deutschen Filmförderfonds, der Film- und Medienstiftung NRW, Eurimages, der MFG, der Filmförderungsanstalt, der Deutsch-französischen Förderkommission und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien unterstützt.

Perspektive Deutsches Kino

Felix Hassenfratz hat es mit seinem Spielfilm "Verlorene" (u.a. mit Maria Dragus und Clemens Schick) in die Sektion Perspektive Deutsches Kino geschafft. Er erzählt von Maria, die zum ersten Mal verliebt ist. In Valentin, den Zimmermann auf der Walz, der Arbeit findet am Sägewerk der Familie. Unfähig, die heimlichen Annäherungen ihres Vaters zurückzuweisen, steht Maria dem Schicksal ohnmächtig gegenüber. Hannah, ihre jüngere Schwester, entdeckt das dunkle Geheimnis und will Maria mit allen Mitteln befreien - auch gegen den Willen ihrer Schwester.

Lola-Shortlist

Weitere vier MFG-geförderte Spielfilme sind im Rahmen des European Film Market in der Reihe „Lola at Berlinale“ zu sehen, sie haben es neben „In den Gängen“ in die Vorauswahl für die Nominierungen zum Deutschen Filmpreis geschafft: „Back for Good“ von Mia Spengler, „Der Hauptmann“ von Robert Schwentke“ „Die Vierhändige“ von Oliver Kienle und „Zwei im falschen Film“ von Laura Lackmann.

Wettbewerb Generation Kplus

Im Wettbewerb Generation Kplus läuft Julia Ockers Kurzfilm "Pinguin", eine Produktion der Stuttgart Animationsschmiede Studio Film Bilder. Zwei von insgesamt 26 Tierschicksalen, festgehalten in der Trickfilmserie „Animanimals“.

 

Infos:  Berlinale Programm

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