„Das erste Mal, dass unser Drehbuch von Menschen außerhalb unseres unmittelbaren Umfelds gelesen wurde, war im Rahmen des Thomas Strittmatter Preises. Das war für uns ein unglaublich wichtiger Moment."
Mit diesen Worten blickt Drehbuchautorin Louise Peter auf den Beginn der Erfolgsgeschichte von “In die Sonne schauen” zurück. Das Drehbuch wurde 2023 mit dem Thomas Strittmatter Drehbuchpreis ausgezeichnet, bevor der Film bei den Filmfestspielen von Cannes den Preis der Jury gewann und beim Deutschen Filmpreis 2026 mit der Goldenen Lola als Bester Film sowie zehn weiteren Lolas ausgezeichnet wurde.
Der Thomas Strittmatter Drehbuchpreis bietet Autorinnen und Autoren nicht nur Anerkennung, sondern oft auch den entscheidenden Impuls, an ihren Stoffen festzuhalten und sie weiterzuentwickeln. Wie Louise Peter im Interview zum Deutschen Filmpreis erzählte, gab die Auszeichnung ihr und Regisseurin Mascha Schilinski den Mut, ihrer Vision weiter zu folgen.
„Und ganz praktisch hat uns das Preisgeld damals tatsächlich geholfen. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch einen Euro auf meinem Konto, als wir die Nachricht über den Gewinn des Strittmatter Preises erhalten haben.“
Noch bis zum 18. August 2026 können Autorinnen und Autoren ihre unverfilmten Drehbücher für den Thomas Strittmatter Drehbuchpreis 2027 bei der MFG Filmförderung Baden-Württemberg einreichen. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird jährlich im Rahmen der Berlinale verliehen. Bis zu drei nominierte Drehbücher werden bereits mit jeweils 2.500 Euro ausgezeichnet.






