Die Produktion von Schiwago Film wird von der MFG Baden-Württemberg gefördert.
Zwischen Körperkult und Selbstakzeptanz
Wie stark können äußere Erwartungen den Blick auf den eigenen Körper bestimmen? Dieser Frage widmet sich „Glitzer im Gesicht“ aus der Perspektive des 18-jährigen Ben. Sein Alltag ist geprägt vom Wunsch, einem vermeintlichen Ideal zu entsprechen. Unter dem Einfluss sozialer Medien, medialer Körperbilder und seines großen Vorbilds, des ehemaligen Bodybuilders Oscar Isbjerg, treibt Ben die Selbstoptimierung immer weiter.
Als sein Streben nach dem perfekten Körper zunehmend gesundheitliche Folgen hat, wird Ben in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Dort trifft er auf Yannis und Maxim. Was zunächst von Distanz und Misstrauen geprägt ist, entwickelt sich zu einer ungewöhnlichen Freundschaft. Als Ben die Klinik gemeinsam mit den beiden verlassen will, beginnt für die drei eine Reise nach Frankreich, die für Ben mehr verändert als nur seinen Aufenthaltsort.
„Glitzer im Gesicht“ verbindet dabei ernste Themen wie Essstörungen, Körperwahrnehmung und den Druck zur Selbstoptimierung mit einer tragikomischen Geschichte über Freundschaft, erste Liebe und die Suche nach Authentizität.
Abschlussfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg
Für Regisseur Josia Brezing ist „Glitzer im Gesicht“ der Abschlussfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg. Gemeinsam mit Sina Diehl übernimmt er die Regie. Das Drehbuch stammt von Adrian Schwarze, Brezing und Diehl sind als Koautor beteiligt.
In den Hauptrollen sind Levy Rico Arcos, Jonas Stenzel und Aaron Maldonado Morales zu sehen. Zum weiteren Ensemble gehören Nadine Wrietz, Karola Niederhuber und Kim Kold.
Produziert wird der Film von Schiwago Film in Koproduktion mit der Filmakademie Baden-Württemberg, SWR, WDR und ARTE. Marcos Kantis ist als Produzent beteiligt, Felix Ruple als ausführender Produzent. Die Producer sind Antonia Nicola Winkler und Julian Wolf. Hinter der Kamera steht Moritz Moessinger, den Schnitt übernimmt Imanuel Thiele. Das Szenenbild gestaltet Larissa Bonitz, das Kostümbild Pauli Immig und die Musik komponiert Clemens David Krauß. Die redaktionelle Betreuung übernehmen Stefanie Groß für SWR Debüt im Dritten, Andrea Hanke für den WDR und Barbara Häbe für ARTE.
Die Dreharbeiten finden derzeit im Raum Ludwigsburg statt und sollen bis Mitte August abgeschlossen sein. Die MFG Baden-Württemberg fördert die Produktion und unterstützt damit einen weiteren Abschlussfilm der Filmakademie Baden-Württemberg auf seinem Weg zur Realisierung.






