Die Doku-Serie „Der Anschlag“ widmet sich dem islamistischen Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz im Dezember 2016. Am 19. Dezember 2016 wurden bei dem Anschlag 13 Menschen durch einen Lkw getötet, zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt.
Regisseurin Astrid Schult zeichnet in fünf Kapiteln die Vorgeschichte, den Ablauf und die Folgen des Anschlags nach. Im Mittelpunkt stehen dabei auch die zahlreichen Fragen zu den Ermittlungen und den Versäumnissen verschiedener Behörden. Die Serie beleuchtet unter anderem, welche Erkenntnisse über den späteren Attentäter Anis Amri bereits vor dem Anschlag vorlagen und welche Warnsignale nicht zu entsprechenden Konsequenzen führten.
Eine zentrale Rolle spielt die Perspektive der Opfer und Hinterbliebenen. Neben ihnen kommen unter anderem Ersthelfer sowie Angehörige aus Italien zu Wort, die ihre persönlichen Erfahrungen und die langfristigen Folgen des Anschlags schildern.
Mit der Nominierung würdigt die Jury des Deutschen Fernsehpreises die Arbeit von Astrid Schult, EIKON Media und dem gesamten Produktionsteam.
Die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises findet am 9. September 2026 in Köln statt. Die Veranstaltung wird ab 20:15 Uhr auf RTL übertragen.
Die MFG Baden-Württemberg gratuliert dem gesamten Team herzlich zur Nominierung und drückt für die Preisverleihung die Daumen!










