Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg

Berlin-Premiere FREMDE TOCHTER

Der MFG-geförderte Film ist für den Deutschen Kamerapreis und den Civis Medienpreis nominiert

Gegensätze ziehen sich bekanntlich an, so auch bei der 17-jährigen Lena und dem Moslem Farid. Regisseur Stephan Lacant drehte mit "Fremde Tochter" den Eröffnungsfilm der diesjährigen SWR Reihe "Debüt im Dritten". Die Berlin-Premiere des Films findet am 21. April in Anwesenheit der Hauptdarsell um 19.30 Uhr im Babylon Berlin statt. Die Nachspieltermine sind der 24. und 29. April 2018.

"Fremde Tochter" wurde außerdem für den Deutschen Kamerapreis und den Civis Medienpreis nominiert.

 

Inhalt:

Die siebzehnjährige Lena lernt den zwei Jahre älteren Farid kennen, einen jungen Moslem. Zu seiner Kultur und seinem Glauben hat sie eine klare Haltung, nämlich Ablehnung. Doch trotz ihrer Gegensätze, oder vielleicht gerade deshalb, verlieben sie sich ineinander. Als Lena unverhofft schwanger wird, müssen die beiden sich bekennen, zu ihrer Liebe, zu dem Kind. Hannah, Lenas Mutter, sieht rot, bedeutet es doch, dass ihre Tochter einen Moslem heiraten wird. Undenkbar, auch für Farids Familie. Zwei Königskinder zwischen den Welten, gefangen zwischen Traditionen, Glauben, Widersprüchen und Vorurteilen.

Kurhaus production, die Produzenten Daniel Reich und Christoph Holthof, haben "Fremde Tochter" im Auftrag des SWR realisiert; das Drehbuch stammt von Karsten Dahlem und Stephan Lacant, Regie Stephan Lacant, Redaktion SWR Stefanie Groß.

 

Pressestimmen:

„Can you love the believer without loving their belief?“ Variety

"Eine starke, unsentimentale Story zwischen Realität und Märchen, politisch aktuell und sozialkritisch. Ein Selbstfindungsprozess, kompromisslos erzählt.“ Tittelbach / Volker Bergmeister

"Lacant nutzt geschickt seine Inszenierung, um die Wahrhaftigkeit der beschriebenen Milieus in ein filmdramatisches Finale zu überführen (…).“ Kino Zeit
 

"Exzellente Milieuschilderung – starke, intensive Bilder, schauspielerisch herausragend.“ Civis Medienpreis
 

"... Realistisch bis an die Schmerzgrenze. Zum Mitfühlen und Mitleiden. Fast zum Verzweifeln. Fast. Eine vielschichtige Auseinandersetzung zwischen westlich-christlicher Lebenshaltung und dem Islam... Der Film ist kompromisslos erzählt, die Kameraarbeit ist virtuos. Die Schauspieler kommen einem näher als man vielleicht möchte.“ Jury Biberacher Filmfestspiele 2018

 

Quelle: kurhaus production

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