Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg

Knapp 1,5 Millionen Kinobesucher für "Die kleine Hexe"

Der Film von Michael Schaerer wurde von Ulrike Putz und Jakob Claussen produziert

Die kleine Hexe mit ihrem Raben
Bild: Studiocanal

"Die kleine Hexe" von Mike Schaerer nach dem Kinderbuchklassiker von Otfried Preußler erklomm vom Kinostart weg die Topposition der Charts. Inzwischen haben den von Ulrike Putz und Jakob Claussen (Krabat, 2008) produzierten Spielfilm mit Karoline Herfurth in der Hauptrolle knapp 1,5 Millionen Kinobesucher gesehen.

 

DIE KLEINE HEXE wurde unterstützt durch den FilmFernsehFonds Bayern, die Mitteldeutsche Medienförderung, die nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen, die MFG Filmförderung Baden-Württemberg, die Filmförderungsanstalt, den Deutschen Filmförderfonds, die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und die MEDIA Development Förderung sowie aus der Schweiz durch das Bundesamt für Kultur, die Zürcher Filmstiftung, das Schweizer Radio und Fernsehen und den Teleclub.

 

Zum Film:

Die kleine Hexe (Karoline Herfurth) muss noch viel lernen, schließlich ist sie mit ihren 127 Jahren noch ein echter Jungspund. Den richtigen Zauberspruch etwa, um es regnen zu lassen, beherrscht sie nicht. Und so prasseln erst Tannenzapfen, dann Wäscheklammern und zu schlechter Letzt Suppenlöffel vom Himmel, als sich die Kamera, getragen von der verspielten Musik, zwischen Igeln und Rehen ihren Weg zum Hexenhäuschen bahnt. Wie Drehbuchautor Matthias Pacht all die kleinen Episoden in eine stringente Handlung überführt, einige davon klug zusammenfasst und Figuren bereits früher als im Buch die Wege kreuzen lässt, ist überhaupt die große Herausforderung dieser Umsetzung und vollauf gelungen.

 

Otfried Preußlers Geschichte mag 60 Jahre auf dem Buckel haben, sie versprüht auch heute noch so viel Esprit wie ihre aufmüpfige, ja nach Hexenverständnis geradezu jugendliche Protagonistin. Mit ihrer kecken Art und einer winzigen, aber entscheidenden Prothese auf der Nasenspitze könnte es gar keine bessere Wahl als Karoline Herfurth für die Hauptrolle geben. Sie spielt nicht, sondern ist diese Figur einfach, wie auch Axel Prahl als Sprecher im Raben Abraxas voll aufgeht. In einer Welt, in der Begriffe wie "Hexenjagd" wieder heiß diskutiert werden, bildet die Hauptfigur ein positives Gegengewicht. Herfurths kleine Hexe setzt sich mit Witz und Herz gegen all jene zur Wehr, die nicht für voll nehmen, wer mit seinem Besen in eine andere Richtung als der gleichförmige Rest will.

 

Quelle:  kino-zeit.de

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