Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg

MFG beim "Festival des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein"

Sieben MFG-geförderte Filme im Programm auf der Parkinsel

Still aus "Der Hauptmann" von Robert Schwentke | Bild: Weltkino

Am vertrauten Ort, der magischen Parkinsel von Ludwigshafen am Rhein, wird die 14. Ausgabe des „Festival des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein“ stattfinden – in der einzigartigen Naturkulisse, die von Filmgästen und Besuchern für ihre Atmosphäre sehr geschätzt wird. Um einen frühzeitigen Kälteeinbruch, wie im September 2017, zu vermeiden, wird die 14. Ausgabe des zweitbeliebtesten Filmfestivals Deutschland bereits am 22. August 2018 beginnen und bis zum 9. September gehen. Auf eine Rückkehr in den Frühsommer muss im Hinblick auf die immer wieder existenzgefährdende Hochwasserlage des Rheins verzichtet werden. Zahlreiche Neuerungen und Überraschungen warten auf die zuletzt 102.000 Besucher des Sommerfestivals am Rhein.

 

Sieben von der MFG Filmförderung unterstützte Filme sind im Programm:

 

"Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" von Dennis Gansel

Derart realistisch erlebten die beiden Helden Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer ihre exotischen, rätselhaften und gruseligen Abenteuer noch nie. Der kurzweilige Abenteuerfilm nach dem fast 60 Jahre alten Kinderbuchklassiker von Michael Ende ist detailreich animiert, farbenprächtig ausgestattet und balanciert geschickt zwischen lustigen, spannenden und emotionalen Momenten. Thematisch ist der Film außergewöhnlich vielfältig, so dass er sich für die Filmbildungsarbeit im Unterricht hervorragend eignet.

An der Umsetzung der visuellen Effekte für den MFG-geförderten Spielfilm waren neben ScanlineVFX und Rise auch die VFX-Spezialisten der Stuttgarter Mackevision wesentlich beteiligt.

Donnerstag, 23. August um 10 Uhr
Montag, 27. August um 10 Uhr
Samstag, 1. September um 10 Uhr
Samstag, 8. September um 10 Uhr

 

"In den Gängen" von Thomas Stuber

Im Spielfilm „IN DEN GÄNGEN“ nach einer Erzählung von Clemens Meyer spielen Sandra Hüller („Toni Erdmann“), Franz Rogowski („Victoria“) und Peter Kurth („Babylon Berlin“) drei Mitarbeiter in einem Großmarkt. Christian (Rogowski) ist der Anfänger und räumt die Waren ein. Im Gang nebenan arbeitet Marion (Hüller), die Christian auch mag, doch sie ist verheiratet – mit einem Schläger. Trotz allem geben sich die beiden Halt in einem Leben, das außerhalb des Großmarkts kaum auszuhalten ist. Doch drinnen gehört ihnen die Welt. Der Spielfilm wurde von der Ludwigsburger Sommerhaus Filmproduktion in Zusammenarbeit mit dem MDR, Arte, SWR, HR, Departures Film, Rotor Film sowie mit Fördermitteln der Mitteldeutschen Medienförderung, der MFG Baden-Württemberg, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Medienboard Berlin-Brandenburg und dem Deutschen Filmförderfonds DFFF hergestellt und unter anderem in Karlsruhe gedreht.

Donnerstag, 23. August um 20 Uhr
Freitag, 24. August um 14 Uhr
Sonntag, 26. August um 19 Uhr
Donnerstag, 30. August um 18 Uhr

 

"Die kleine Hexe" von Mike Schaerer

Die kleine Hexe (Karoline Herfurth) muss noch viel lernen, schließlich ist sie mit ihren 127 Jahren noch ein echter Jungspund. Den richtigen Zauberspruch etwa, um es regnen zu lassen, beherrscht sie nicht."Die kleine Hexe" von Mike Schaerer nach dem Kinderbuchklassiker von Otfried Preußler erklomm vom Kinostart weg die Topposition der Charts. Otfried Preußlers Geschichte mag 60 Jahre auf dem Buckel haben, sie versprüht auch heute noch so viel Esprit wie ihre aufmüpfige, ja nach Hexenverständnis geradezu jugendliche Protagonistin.

Freitag, 24. August um 10 Uhr
Samstag, 25. August um 10.30 Uhr
Mittwoch, 5. September um 10 Uhr
Sonntag, 9. September um 10 Uhr

 

"Mackie Messer - Brechts Dreigroschenoper" von Joachim A. Lang

Neue Perspektiven auf ein zeitloses Meisterwerk: Wenn ein Bühnenklassiker auf ein veritables Staraufgebot der deutschen Filmlandschaft trifft, verspricht das ein großartiges Kinoereignis zu werden. Und genau das ist „Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm“. Der Film ist eine Kinokoproduktion von Zeitsprung Pictures mit dem SWR und der belgischen Produktionsfirma Velvet Films in Zusammenarbeit mit ARTE. Neben der MFG als einziger Länderförderung Deutschlands wurde die Produktion vom Deutschen Filmförderfonds, dem Tax Shelter Belgien und Screen Flanders unterstützt.

Samstag, 1. September um 19 Uhr
Mittwoch, 5. September um 21 Uhr

 

"Der Hauptmann" von Robert Schwentke

Im April  1945, wenige Wochen vor Ende des Zweiten Weltkriegs, findet der junge Gefreite Willi Herold (Max Hubacher) auf der Flucht eine Hauptmannsuniform. Ohne zu überlegen, streift er die ranghohe Verkleidung und die damit verbundene Rolle über. Schnell sammeln sich versprengte Soldaten um ihn – darunter der Gefreite Walter Freytag (Milan Peschel) und der raufsüchtige Kipinski (Frederick Lau) – froh, wieder einen Befehlsgeber gefunden zu haben. Bei einer Polizeikontrolle sollen ihre Papiere geprüft werden. Herolds Täuschung droht aufzufliegen… Fördermittel erhielt die Produktion „Der Hauptmann“ von MFG, MDM, FFA, MBB, BKM, DFFF und Eurimages. Weltkino brachte den Spielfilm ab 15. März 2018 mit Unterstützung der MFG in die deutschen Kinos.

Freitag, 31. August um 16.15 Uhr
Samstag, 1. September um 20.30 Uhr
Sonntag, 2. September um 22.30 Uhr
Montag, 3. September um 20.30 Uhr

 

"Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot" von Philip Göring

Die Zwillinge Robert und Elena bereiten sich im Sommer auf Elenas Abiturarbeit vor. Ein Wochenende über Inzest und Philosophie, über die Zeit, die Natur und das Denken. Die Philip Gröning Filmproduktion hat den Film mit dem WDR, BR und Bavaria Pictures realisiert und wurde mit Mitteln des Deutschen Filmförderfonds, der Film- und Medienstiftung NRW, Eurimages, der MFG, der Filmförderungsanstalt, der Deutsch-französischen Förderkommission und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien unterstützt.

Sonntag, 26. August um 20.30 Uhr
Montag, 27. August um 15.30 Uhr
Mittwoch, 29. August um 15.30 Uhr
Sonntag, 2. September um 14.30 Uhr

 

"Sympathisanten - Unser Deutscher Herbst" von Felix Moeller

Im Film kombiniert Felix Moeller einzigartige zeitgenössische Dokumente und intensive Gespräche mit Zeitzeugen und versucht, die Frage zu beantworten, wie es zu so einer polarisierenden und aggressiven Stimmung in der Bundesrepublik der 1970er Jahre kommen konnte, wie eine radikale kleine Gruppe wie die RAF (Rote Armee Fraktion) so viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte – und wieso die sogenannten Sympathisanten zwischen die Fronten von RAF und Staat gerieten. Der MFG-geförderte Dokumentarfilm von Felix Moeller wurde von Blueprint mit RBB/arte realisiert und auch vom FFF Bayern, dem Medienboard Berlin-Brandenburg und dem DFFF unterstützt.

Dienstag, 28. August um 20.30 Uhr
Mittwoch, 29. August um 18.30 Uhr
Donnerstag, 30. August um 16.30 Uhr
Samstag, 1. September um 14.30 Uhr

 

Weitere Infos zum Programm finden Sie hier.

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