Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg

Standing Ovations

Zwei MFG-gefördete Filme beim Locarno Festival

Cast, Produzenten und Förderer von "Was uns nicht umbringt" | Bild: German Films / Chiara Tiaboschi

Die Vorfreude des Teams von „Was uns nicht umbringt“ war groß: Beim German Films Empfang am 3. August fanden sich mit den Produzenten der Ludwigsburger Sommerhaus und den Darsteller.innen die ZDF-Redakteurin und auch die baden-württembergische Filmförderung ein – im Bild: Alexandra Staib (ZDF, vorn ganz rechts), Fabian Maubach (Sommerhaus, vorn 2.v.l.), Jochen Laube (Sommerhaus, ganz hinten re.) und Uwe Rosentreter (MFG Filmförderung, vorn 3.v.l.).

Leider war dieser schöne Start für die Auswertung von Sandra Nettelbecks neuem Film dann ein wenig durch den Regen auf der 8.000 Besucher fassenden Piazza Locarnos getrübt, wo dennoch zahlreiche Zuschauer ausharrten, die nicht Schutz in der Mehrzweckhalle FEVI gesucht hatten und Festivalleiter Carlo Chatrian die Gäste zur Weltpremiere begrüßte. Nach offizieller Zählung des Locarno Festivals sahen 6.900 Zuschauer den Episodenfilm, der mit einer herausragenden Besetzung aufwartet (u.a. Barbara Auer, Jenny Schily, August Zirner, Bjarne Mädel) und vom Alltag in der Mitte des Lebens erzählt.

Die Herstellung der Tragikomödie wurde gefördert von der Filmförderung FFHSH, der Filmstiftung NRW, der MFG Baden-Württemberg und der BKM (Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien).

#Female Pleasure

Zwei Tage später am Sonntagvormittag (5.8.) im La Sala, Locarno: „#Female Pleasure“. Die berührende Dokumentation wurde mit „Standing Ovations“ euphorisch gefeiert. Sie war als eine von sieben internationalen Arbeiten für die Dokumentarfilm-Sektion „Semaine de la critique“ ausgewählt. Der Film von Barbara Miller und die anschließende Diskussion mit ihr und vier der fünf Protagonistinnen des Films macht klar: Frauenhass macht vor keiner Religion halt. Ob in Asien, Afrika, Europa oder Nordamerika: Die Frau ist vor allem Körper – auf den Männer Besitzansprüche erheben, der versteckt werden muss und straflos missbraucht wird.

Die schweizerisch-deutsche Koproduktion wurde von Mons Veris Films und der Stuttgarter Indi Film mit Arte realisiert und von der MFG Filmförderung und Eurimages in der Produktion unterstützt und kommt am 8. November 2018 in die deutschen Kinos.

 

Locarno Festival: Was uns nicht umbringt

Locarno Festival: #Female Pleasure

 

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