Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg

Hofer Goldpreis für MFG-geförderten Film

Luzie Loose wurde für "Schwimmen" ausgezeichnet

Still aus "Schwimmen" von Luzie Loose | Bild: Anne Bolick

Die Regisseurin Luzie Loose wurde für „Schwimmen“ bei den 52. Hofer Filmtagen mit dem erstmals ausgelobten Hofer Goldpreis ausgezeichnet. Für „Widerstand“ von Britta Schoening gab es eine Lobende Erwähnung.

 

Luzie Loose erzählt die Geschichte von zwei fünfzehnjährigen Mädchen. Elisa ist orientierungslos, gemobbt, das „Opfer“ in der Klasse. Für sie ist es die Rettung, als die unerschrockene Anthea ihre Freundin wird. Aber aus der unschuldigen Freundschaft wird Abhängigkeit, und aus dem Spiel mit Handy-Videos entsteht eine unheilvolle Dynamik der Selbstjustiz.

 

Aus der Begründung des Mentors Edgar Reitz:

„Die junge Autorenfilmerin beschreibt in ihrem Debutfilm Jugend­liche der „Generation Smartphone“, deren Auseinandersetzung mit ihren überforderten Eltern und Lehrern, ihre verzweifelte Suche nach sich selbst. Der Blick der Autorin erkennt den psychischen Stress der Handy-Jugend und erzählt von neuen Formen individueller Schuld."

 

Der Debütfilm wurde von der Baden-Badener kurhaus production mit dem Südwestrundfunk und der Filmakademie realisiert und von der MFG Baden-Württemberg gefördert.

 

Mit einer "lobenden Erwähnung" wurde Britta Schoening in der Kategorie Dokumentarfilm geehrt. In dem MFG-geförderten, von der Stuttgarter Eikon realisierten Dokumentarfilm „#Widerstand“  geht es um drei junge Europäerinnen, drei unterschiedliche Formen des Widerstands: Eine linke Hausbesetzerin in Athen, eine neurechte Aktivistin in Wien und eine muslimische Poetry Slammerin in Berlin sind auf der Suche nach Identität und Zugehörigkeit.

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