Siegfried Kracauer Preis

Siegfried Kracauer, ca. 30er Jahre | Bild: Deutsches Literaturarchiv Marbach

Die MFG Baden-Württemberg, die Film- und Medienstiftung NRW und die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) prämieren zusammen mit dem Verband der deutschen Filmkritik (VdFk) ab 2024 neben dem Preis für die Beste Filmkritik (Print, Online) erstmals auch einen Preis für eine innovative Form der Filmkritik, die nicht textbasiert sein muss. Diese Beiträge können als Videoclips oder Podcasts in digitalen Kanälen erschienen sein. Mit dem neuen Preis wollen die Initiatoren die qualitätsvolle, journalistische Auseinandersetzung mit Kinofilm in diesen Medien fördern. Die neue Kategorie ergänzt den Preis für die Beste Filmkritik, der weiterhin verliehen wird.

Die Kategorien Beste Filmkritik und Beste innovative Form der Filmkritik sind beide mit 5.000 Euro dotiert und werden nach dem Votum einer Fachjury verliehen. Während der nach dem herausragenden Filmtheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966) benannte Preis für die Beste Filmkritik wie bisher die herausragende Besprechung eines Films prämiert, soll der neue Preis innovative Formen wie Videoessays, Podcasts o.ä. bei der Auseinandersetzung mit Film unterstützen. Dadurch will der Siegfried Kracauer Preis die kritische und originelle Beschäftigung in den Medien stärken, die für jüngere Zielgruppen und den gegenwärtigen Diskurs von zentraler Bedeutung sind.

Laufzeit

Seit 2013

Partner

  • Verband der deutschen Filmkritik (VdFk)
  • Film- und Medienstiftung NRW
  • Mitteldeutsche Medienförderung (MDM)
     

Ziele

Würdigung anspruchsvoller Filmkritik vor dem Hintergrund der Förderung der Film- und Kinokultur.

Zielgruppe

Filmkritikerinnen und -kritiker, Filmjournalistinnen und -journalisten

Förderung

5.000 Euro für Beste Filmkritik und 5.000 Euro für innovative Form der Filmkritik (nicht textbasiert)

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