Über die Suche nach der eigenen Identität: „Der Mann der die Welt aß" feiert Kinopremiere

Der MFG-geförderte Film nach dem gleichnamigen Theaterstück von Nis Momme Stockman kommt am 28. April in die Kinos

Filmplakat von „Der Mann der die Welt aß". Vater und Sohn, der Vater legt den Kopf auf die Brust des Sohnes. Der SOhn blickt geradeaus
Filmplakat von „Der Mann der die Welt aß" | Barnsteiner Film

Johannes Suhms originelle Adaption des international erfolgreichen Theaterstücks „Der Mann der die Welt aß“ von Nis Momme Stockmann läuft ab dem 28. April im Kino. Premierenveranstaltungen finden in ganz Deutschland, unter anderem am 27. April im Stuttgarter Atelier am Bollwerk, statt.

Über den Film

Dieser Mann ist ein Desaster: Verantwortungslos, aggressiv und gierig narzisstisch. Seine Frau mit den gemeinsamen Kindern hat er verlassen, den Unterhalt zahlt er unregelmäßig. Den kranken Bruder hält er auf Distanz und sein bester Freund taugt allenfalls noch als Punching Ball und billiger Kreditgeber. Sogar den erfolgreichen Job hat er geschmissen, um sich selbstständig zu machen, ‚endlich frei zu sein'. Dafür zerstört er alles was in seinem Leben wichtig war. Wie und warum er sich so fühlt, darüber spricht er nicht: Ist er depressiv, ist es eine Midlife Crisis, vielleicht ein Burnout? Als dann sein alleinstehender dement werdender Vater Hilfe benötigt und er ihn zu sich ziehen lässt, bricht ein Generationenkonflikt auf, der sichtbar macht wie missverständlich und hilflos diese Vater-Sohn-Beziehung war und ist. Der Sohn möchte seinem Vater gefallen, der Vater sehnt sich nur nach Erfolg für seinen Sohn. Die Gräben zwischen den beiden sind tief und der Abstieg des Sohnes nicht aufzuhalten. Hier geht's zum Trailer.

Quelle: Barnsteiner Film

 

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Der Mann der die Welt aß

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