MFG Filmförderung
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Mit dem Thomas Strittmatter Preis zeichnet die MFG Filmförderung Autorinnen und Autoren für qualitativ hochwertige Drehbücher aus. Prämiert werden Fernseh- oder Kinostoffe mit einem Bezug zu Baden-Württemberg. Der nach dem jung verstorbenen Autor Thomas Strittmatter benannte Drehbuchpreis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird alljährlich während der Berlinale im Rahmen einer feierlichen Gala verliehen.
Die Drehbuchautoren Duc-Thi Bui und Philipp Lutz sind Preisträger des von der MFG Filmförderung gestifteten und mit 20.000 Euro dotierten Thomas Strittmatter Preises 2026 für ihr Drehbuch zum Drama mit dem Titel „Malibu“ Das Drama erzählt von den 17-jährigen Jonas und David, die sich während ihrer Krebserkrankung auf der Onkologie kennenlernen und eine enge Freundschaft entwickeln, in der schließlich Nähe und Liebe aufkeimt.
Autor Duc-Thi Bui, in Vietnam geboren und in Stuttgart aufgewachsen, hat sich mit mehrfach ausgezeichneten Drehbüchern als starke Stimme des deutschen Nachwuchsfilms etabliert. Co-Autor Philipp Lutz, Jurist und Absolvent der ifs Köln, arbeitet seit vielen Jahren erfolgreich als Produzent, Autor und Regisseur für Kino sowie öffentlich-rechtliche Sender.
Die weiteren Nominierten des Strittmatter Preises 2026, Stephanie Fies und Romina Küper erhalten für ihre Drehbücher „Running High“ bzw. „Hyperbaby“ jeweils 2.500 Euro.
Der Kunststaatssekretär Baden-Württembergs, Arne Braun, erklärt: „Im Film gilt: Nur die gute Geschichte zählt, deshalb ist das Drehbuch immer entscheidend für die Qualität. Nur folgerichtig, dass wir die besten Drehbücher auszeichnen, denn damit unterstützen wir die Autorinnen und Autoren auf dem Weg zum filmischen Werk. Nach dem sagenhaften Erfolg von „In die Sonne schauen“, dessen Drehbuchvorlage von Mascha Schilinski und Louise Peter im Jahr 2023 mit dem Strittmatter Preis ausgezeichnet wurde, freue ich mich auf den Weg, den das diesjährige Gewinner-Drehbuch nimmt. Ich gratuliere Duc-Thi Bui und Philipp Lutz, die die Jury mit einem kraftvollen, originellen Stoff und großer filmischer Vision überzeugt haben, der dann bald auf der großen Leinwand zu sehen sein wird.“
MFG-Geschäftsführer Carl Bergengruen gratuliert den beiden Drehbuchautoren: „Herzlichen Glückwunsch den beiden Preisträgern, deren Drehbuch aus über 60 Einreichungen ausgewählt wurde. Der Thomas Strittmatter Preis ist ein idealer Wegbereiter für gute Stoffe. Fast alle Gewinner wurden später erfolgreich verfilmt und das wünschen wir auch „Malibu“ von Herzen!“

Seit der Stiftung des Thomas Strittmatter Preises wurden sowohl junge Talente als auch etablierte Autor*innen zu Preisträger*innen gekürt. Die Auszeichnung ermöglicht den Autor*innen ein freies Arbeiten auf dem Weg zum fertigen Film und führte damit erfolgreich zur Verwirklichung vieler Drehbücher. Die Quote der Verfilmungen liegt bei rund 90 Prozent.
2019 gewann die Thomas Strittmatter Preis-Trägerin Nora Fingscheidt für SYSTEMSPRENGER den Silbernen Bären/Alfred Bauer Preis. In den Jahren zuvor wurden ES KOMMT DER TAG (2008) von Susanne Schneider, BIS AUFS BLUT - BRÜDER AUF BEWÄHRUNG (2009) von Oliver Kienle, FESTUNG (2010) von Nicole Armbruster, FÜNF JAHRE LEBEN (2011) von Stefan Schaller, WILLKOMMEN BEI HABIB (2012) von Michael Baumann und Sabine Westermaier, DIE BLUMEN VON GESTERN (2013) von Chris Kraus sowie zuletzt ZUCKERSAND (2003) von Dirk Kummer verfilmt.
Der am 18. Dezember 1961 in St. Georgen geborene Thomas Strittmatter verfasste zahlreiche Hörspiele, Romane und Drehbücher und studierte darüber hinaus Malerei an der Staatlichen Akademie für Bildende Künste in Karlsruhe. Als Drehbuchautor schrieb er nach „Polenweiher" die Filmvorlagen für „Drachenfutter", „Das Königsstechen", „Winckelmanns Reisen", „Auf Wiedersehen Amerika", „Bohai Bohau" und „Viehjud Levi". 1994 wurde er mit dem Bayerischen Filmpreis-Drehbuchpreis ausgezeichnet. Strittmatter verstarb bereits im Alter von 33 Jahren an einem Herzinfarkt.
„Thomas Strittmatter war einer der herausragendsten jungen Theater-, vor allen Dingen aber auch Drehbuchautoren, die in der Bundesrepublik gewirkt haben und die beiden Regisseur*innen Jan Schütte und Didi Danquart, die vor allem mit ihm gearbeitet haben, sind ebenfalls dem Land eng verbunden", begründete die damalige MFG-Geschäftsführerin Gabriele Röthemeyer die Umbenennung des von der MFG Filmförderung Baden-Württemberg gestifteten Preises von „Baden-Württembergischer Drehbuchpreis" in „Thomas Strittmatter Preis" im Jahr 2008.
In seiner Laudatio während der Preisverleihung am 13. Februar 2008 beschreibt Jan Schütte Thomas Strittmatter als einen „Geschichtenerzähler, der auch unterhalten wollte, der Sinn für Witz und Ironie hatte, und Lust an der Komik des Alltäglichen".
2025
Johannes Naber für WACHEN
2024
Schiar Simo für HIMMELFAHRT
2023
Mascha Schilinski und Louise Peter für THE DOCTOR SAYS I'LL BE ALRIGHT, BUT I'M FEELIN BLUE
2022
Chiara Fleischhacker für VENA
2021
Elena von Saucken und Florian Cossen für LAURA DEKKER
2020
Daniel Nocke für DEINE FLECKEN
2019
Oliver Kracht für TRÜMMERMÄDCHEN – DIE GESCHICHTE DER CHARLOTTE SCHUMANN
2018
Gabriele Simon und Finn-Ole Heinrich für RÄUBERHÄNDE
2017
Nora Fingscheidt für SYSTEMSPRENGER
2016
Katinka Kulens Feistl für IRMAS WILDES HERZ
2015
Inna Dietz für UND NICHTS UM UNS ALS STERNE sowie Simon X. Rost für DIE ABKRATZER
2014
Peter Evers für G’STÄTTEN
2013
Chris Kraus für DIE BLUMEN VON GESTERN
2012
Michael Baumann und Sabine Westermaier für WILLKOMMEN BEI HABIB
2011
Stefan Schaller für 5 JAHRE LEBEN
2010
Nicole Armbruster für FESTUNG
2009
Oliver Kienle für BIS AUFS BLUT – BRÜDER AUF BEWÄHRUNG
2008
Susanne Schneider für ES KOMMT DER TAG sowie Beate Rygiert für BRONJAS ERBE
2007
Johanna Stuttmann für NACHT VOR AUGEN
2006
Silke Steiner für WAS MAN LIEBT
2005
Holger Karsten Schmidt für DER KLEINE FRIEDEN IM GROSSEN KRIEG
2004
Chris Kraus für VIER MINUTEN sowie
Matthias Pacht und Alexander Buresch für DAS WAHRE LEBEN
2003
Dirk Kummer für ZUCKERSAND (AT:STILLE POST)
2002
Iain Dilthey und Silke Parzich für DAS VERLANGEN
2001
Sabine Brodersen für BIN ICH SEXY?
2000
Maggie Peren für KISS AND RUN
1999
Anne Wild und Stefan Dähnert für WAS TUN, WENN'S BRENNT

Leiter Drehbuch- & Entwicklungsförderung
Unit Filmförderung