Thomas Strittmatter Preis 2021 geht an Elena von Saucken und Florian Cossen für „Laura Dekker“

Verleihung des Drehbuchpreises bei einem digitalen Live-Event während der Berlinale

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Ab heute, 11. Juni 2021 um 20 Uhr, stehen unter dem Link weitere Impressionen vom Event und den Gästen bereit. Die Namen der Abgebildeten finden Sie in der Fotobeschreibung.

Der Traum von der großen Freiheit und der Wunsch nach Selbstverwirklichung haben in Pandemiezeiten eine neue Bedeutung bekommen. Der von der MFG Baden-Württemberg verliehene und mit 20.000 Euro dotierte Thomas Strittmatter Preis geht in diesem Jahr an das Drehbuch „Laura Dekker“ von Elena von Saucken und Florian Cossen. Die Autor*innen erzählen eine wahre Begebenheit nach: Eine 14-Jährige umsegelt allein die Welt – und lässt sich durch nichts und niemanden aufhalten. Das Event wurde aus der Landesvertretung Baden-Württemberg digital übertragen.

Die Entscheidung für den Stoff traf eine hochkarätige Jury unter dem Vorsitz von Dorothee Schön (Drehbuchautorin unter anderem der Erfolgsserie „Charité“ sowie die Filme „Kästner und der kleine Dienstag“ und „Wunschkinder“). Der Jury gehörten zudem die Schauspielerin Mala Emde (Hauptdarstellerin des MFG-geförderten Überraschungserfolges „Und morgen die ganze Welt“) und Regisseurin und Drehbuchautorin Lola Randl an.

Im Vorfeld waren aus vierzig anonymisierten Einreichungen drei Drehbücher nominiert worden, unter denen nun der Hauptpreis bestimmt wurde. Weitere nominierte Drehbücher: „15 Jahre“ von Chris Kraus und „Das letzte Kind“ von Katharina Cromme. Die Auszeichnung ermöglicht den Autor*innen, auf dem Weg zum fertigen Film ohne finanzielle Zwänge an der Verwirklichung des Drehbuches zu arbeiten.

Die Jury des Thomas Strittmatter Preises
Die Jury des Thomas Strittmatter Preises 2021 im Gespräch | v.l.n.r.: Lola Randl, Dorothee Schön (Vorsitz) und Moderator Knut Elstermann | Bild: MFG Baden-Württemberg

Jurybegründung: "Eigenwillige, geradezu sture junge Heldin"

Ein starke Frauenfigur macht in diesem Jahr das Rennen. „Laura ist eine eigenwillige, ja geradezu sture junge Heldin, deren Geschichte uns bewegt, weil sie sich trotz aller Rückschläge nicht entmutigen und von ihrem Traum abbringen lässt. Und in diesem Traum geht es keineswegs um die martialische Bezwingung der Natur, sondern um die Sehnsucht nach Freiheit und Unterwegssein, die wir vor allen in Zeiten von Corona besser denn je verstehen. Das alles ist für die große Leinwand geschrieben, mit Bildern und Szenen, die einen das Meer sehen und hören und schmecken lassen“, so die Begründung der Jury.

Das Autoren-Duo fühlte sich von der Auszeichnung sehr geehrt. „In der Berg und Talfahrt des Lebens ist dieser Preis der Mont Blanc. Von unserer Titelheldin Laura Dekker haben wir gelernt, dass man alles schaffen kann“, sagen Elena von Saucken und Florian Cossen nach der Preisverleihung.

Helena Zengel bei der Lesung des Preisträger*innen-Drehbuches
Helena Zengel las aus dem Preisträger*innen-Drehbuch „Laura Dekker" | Bild: MFG Baden-Württemberg

Schauspielerin Helena Zengel liest aus dem Drehbuch vor

Im MFG-geförderten Film "Systemsprenger" bewies Helena Zengel (13), wie sehr ihr starke Mädchencharaktere liegen. So passte es hervorragend, dass sie als besonderer Gast bei der Thomas Strittmatter-Preisverleihung aus dem Drehbuch "Laura Dekker" vorlas. Die Figur gefällt ihr und sie hatte großen Spaß dabei. „Laura Dekker ist ein cooles Mädchen, mit viel Mut und Selbstbewusstsein. Ich hätte wirklich Lust darauf, diese Rolle zu spielen, habe allerdings Respekt vor Wasser. Daher würde ich persönlich am liebsten um die Welt reiten“, betonte Helena Zengel.

Weitere Zitate finden Sie in unserer Pressemitteilung

Weitere Infos:
Pressemitteilung vom 11. Juni

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