Farba Dieng, Julius Nitschkoff und Dora Zygouri erhalten den Deutschen Schauspielpreis 2022

Drei Auszeichnungen des Bundesverbandes Schauspiel e.V. (BFFS) für die Rollen in den MFG-geförderten Kinofilmen „Toubab“ und „Die Saat“

Farba Dieng und Julius Nitschkoff
Farba Dieng und Julius Nitschkoff (rechts) © Le Matin

Farba Dieng und Julius Nitschkoff sind das Traum-Duo des deutschen Films 2022. Nachdem beide zusammen bereits die Nachwuchsschauspielerpreise des Bayerischen Filmpreises 2022 und des Filmkunstfests Mecklenburg-Vorpommern 2021 erhalten haben, wurden sie am vergangenen Wochenende auch mit dem Deutschen Schauspielpreis in der neuen Kategorie „Beste Duo“ ausgezeichnet. Mit „Duo“ soll die Bedeutung hervorgehoben werden, die das Spiel der jeweiligen Schauspielpartner*innen auf das eigene hat, heißt es über diese Kategorie vom Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS), der den Deutschen Schauspielpreis jährlich verleiht.

Damit setzt sich für die MFG-geförderte, gesellschaftskritische Komödie von Regisseur Florian Dietrich eine schon über ein Jahr währende Erfolgsgeschichte fort, denn neben den Hauptdarstellern Dieng und Nitschkoff hat „Toubab“ noch vier weitere Auszeichnungen auf nationalen und internationalen Festivals bekommen, darunter den Publikumspreis des Filmfestivals in Warschau. Außerdem ist der Film über ziemlich beste Freunde, die eine schwule Ehe vortäuschen, damit der aus dem Senegal stammende Babtou vor einer Abschiebung bewahrt wird, ein Renner bei den SchulKinoWochen in Deutschland. Im Juni war „Toubab“ sogar Eröffnungsfilm der SchulKinoWochen Baden-Württemberg im Rex Kino in Pforzheim mit Farba Dieng als Stargast.

Auch Dora Zygouri erhält den Schauspielerpreis für ihre Rolle in "Die Saat"

Dritter Grund zur Freude ist der Schauspielpreis 2022 für die junge Darstellerin Dora Zygouri, die in der Kategorie „Beste Nachwuchsschauspieler*in“ für ihre Rolle in dem ebenfalls MFG-geförderten Drama „Die Saat“ von Regisseurin Mia Maariel Meyer ausgezeichnet wurde. Sie spielt die zwölfjährige Doreen, die miterleben muss, dass ihre Eltern unter dem wirtschaftlichen Druck, der auf ihnen lastet, ihr gegenüber ein bedrohliches Verhalten entwickeln.

Hauptpreisträger in einer dramatische Hauptrolle wurden Meltem Kaptan in Andreas Dresens „Rabiye Kurnaz gegen Georg W. Bush“ und Franz Rogowski in Sebastian Meises „Große Freiheit“.

Für die Verleihung des Deutschen Schauspielpreises 2022 wurden nicht nur neue Kategorien eingeführt, sondern auch die Unterscheidung in „männlich“ und „weiblich“ aufgehoben. Damit wurde Kreis der Nominierten und Preisträger*innen erweitert (30 Nominierte in acht Kategorien)und „der BFFS trägt damit dem Bedürfnis seiner Mitglieder Rechnung und setzt auf den bisherigen Leitgedanken des Preises: die Inspiration“, heißt es vom BFFS.

Über den Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS):

BFFS steht für Bühne, Film, Fernsehen, Sprache. Gegründet 2006 ist der BFFS als Verband und Gewerkschaft mit seinen über 3.800 Schauspieler*innen inzwischen die größte nationale Schauspieler*innenorganisation und die mitgliederstärkste Berufsvertretung der deutschen Film-, Fernseh- und Theaterlandschaft. Der BFFS vertritt die berufsständischen sowie die gewerkschaftlichen Interessen der Schauspieler*innen in Deutschland. Er will die kulturellen, gesellschaftlichen, politischen, rechtlichen, tariflichen und sozialen Rahmenbedingungen verbessern bzw. schaffen, die sowohl den einzigartigen Schauspielberuf schützen, bewahren und fördern als auch die besondere Lebens- und Erwerbsituation der Künstler*innen berücksichtigen, die diesen Schauspielberuf ausüben. Der Vorstand des BFFS arbeitet ehrenamtlich.

https://www.bffs.de/

 

Mehr Infos:

https://www.schauspielpreis.com/preistraeger/

Quelle: BFFS, Deutscher Schauspielpreis, MFG

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