Von Filmen lernen: „Berlin Alexanderplatz"

„Der Lehrerclub der Stiftung Lesen" veröffentlicht Unterrichtsmaterial zum Spielfilm von Burhan Qurbani

Ein schwarzer Mann blickt in die Nacht
Still aus dem Film „Berlin Alexanderplatz" | Bild: Wolfgang Ennenbach

Zu dem MFG-geförderten Spielfilm „Berlin Alexanderplatz“ von Burhan Qurbani, der auf dem Roman von Alfred Döblin basiert, gibt es jetzt Unterrichtsmaterial für Schüler*innen ab der elften Klasse. Die vielfältigen Themenbereiche der Produktion können in den Fächern Deutsch, Ethik sowie Sozial- und Gesellschaftskunde angewandt werden. Dabei sind unter anderem Aufgaben zu literarischem sowie filmischem Erzählen, dem gesellschaftlichen Kontext des Films sowie Analysen der Figurenkonstellationen.

Neue Adaption von Alfred Döblins Roman

Neunzig Jahre nach dem Erscheinen des Großstadtromans von Alfred Döblin verlegt Qurbani den Stoff in seiner Adaption in die schwarze Flüchtlingscommunity des heutigen Berlins. Seine Arbeit am Film beschreibt der Regisseur in diesem Interview der Stiftung Lesen.

Francis, ein 30-jähriger Flüchtling aus Guinea-Bissau, wird bei dem Versuch, in Berlin ein anständiges Leben zu führen, von einem Dealer immer tiefer in die Unterwelt der Hauptstadt gezogen.

Döblins Roman ist bis heute der bedeutendste deutsche Großstadtroman und einer der wichtigsten Romane der deutschen Literaturgeschichte. Neben seiner Bedeutung für die literarische Moderne gilt er auch als wichtiges Zeitzeugnis der Weimarer Republik.

Produktion und Förderung

Franz Biberkopf, die Hauptfigur des Romans von Alfred Döblin, wird in der Ludwigsburger Sommerhaus Filmproduktion von Francis verkörpert. Der Film wurde in Koproduktion mit Lemming Film und in Zusammenarbeit mit dem ZDF produziert und von MFG, MBBB, Film- und Medienstiftung NRW, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, FFA, DFFF, Nederlands Filmfonds und Eurimages gefördert.

Quelle: Stiftung Lesen

­­­­Mehr Infos:
Der Lehrerclub
Stiftung Lesen
Unterrichtsmaterial
Kinostart Berlin Alexanderplatz

Bitte weitersagen. Teilen Sie diesen Beitrag.