„Borga“ auf der großen Leinwand

Seit 28. Oktober läuft der MFG-geförderte Film von York-Fabian Raabe im Kino.

Premiere von „Borga“
Das war die feierliche Premiere von „Borga“ in Mannheim. | Bild: East End Film/blue panda videoproduktion

Der von der MFG geförderte Film „Borga“ von York-Fabian Raabe hat in Mannheim, wo der Film teilweise auch gedreht wurde, seine Premiere gefeiert. Seit dem 28. Oktober läuft der Film in den deutschen Kinos. Die deutsch-ghanaische Koproduktion wurde von der Stuttgarter East End Film und Chromosom Film zusammen mit dem SWR, Arte und Real Productions realisiert.

Das Bild zeigt die Schauspieler*innen Eugene Boateng und Christiane Paul mit Regisseur York-Fabian Raabe bei der Premiere von Borga.
V.l.n.r.: Die Schauspieler*innen Eugene Boateng und Christiane Paul mit Regisseur York-Fabian Raabe. | Bild: East End Film/blue panda videoproduktion

Über den Film

„Borga“ sind Ghanaen im Ausland mit einem exzessiven, wohlhabenden Lebensstil. Zumindest ist es das, was sie ihren Landsleuten weismachen wollen…

Die zwei Brüder Kojo (Eugene Boateng) und Kofi (Jude Arnold Kurankyi) wachsen auf der Elektroschrott-Müllhalde Agbogbloshie in Ghanas Hauptstadt Accra auf. Ihren Lebensunterhalt verdienen sie im Betrieb ihres Vaters (Adjetey Anang) mit dem Sammeln von Metallen, die sie aus westlichen Elektroschrott gewinnen. Eines Tages macht Kojo eine Begegnung mit einem Borga (Elikem Kumordzie) aus Deutschland, die sein Leben für immer verändern wird.

Als sich 10 Jahre später die Chance ergibt selber nach Deutschland zu gehen, zerreißt das Familienband und für Kojo beginnt eine fünfjährige Irrfahrt über die Kontinente. In Deutschland angekommen bemerkt er schnell, dass sein Traum nur ein Mythos ist. Er wird nicht mit offenen Armen empfangen. Aber eine Rückkehr kommt nicht in Frage!

Sein Lichtblick ist Lina (Christiane Paul), doch auch bei ihr versucht er das Bild zu erfüllen, von dem er denkt, dass es alle von ihm erwarten; das Bild des Borgas.

Quelle: blue panda videoproduktion

 

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